SKODA Auszubildende bauen Elektro-Buggy
Bild: Skoda Auto

Skoda Auszubildende bauen Elektro-Buggy

Von Sonderthemen-Redaktion

Jedes Jahr entwerfen und bauen die Auszubildenden von Skoda ein Azubi-Car. Nach drei erfolgreichen Fahrzeugstudien in den vergangenen Jahren entschieden sich die Auszubildenden jetzt für einen Elektro-Buggy, der den Namen "Skoda Element" trägt. Das "E" steht für Elektrizität, das "Element" für den elementaren Antrieb der Zukunft, die E-Mobilität. Rund 1500 Stunden wurde an dem offenen Strandflitzer mit hohem Einsatz gearbeitet. Das zeigt die Begeisterung der Technik-Talente.

Der Bau eines eigenen Fahrzeugs fasziniert nicht nur die Auszubildenden bei Skoda , es macht Werbung für die Marke und die Skoda Berufsschule. Ein guter Anreiz für den besten Technik-Nachwuchs des Landes. 22 der 900 zwischen 17 und 18 Jahre alten Auszubildenden, die zurzeit an der Berufsschule von Skoda ausgebildet werden, können sich seit Oktober vergangenen Jahres als Fahrzeugentwickler fühlen. Die jungen Leute haben sich die Entscheidung, was für ein Fahrzeug sie bauen wollen, nicht leicht gemacht.

"Elektromobilitat ist nicht nur ein vorübergehender Trend, es ist die Zukunft. Deshalb haben wir uns entschieden, ein Auto mit Elektroantrieb zu bauen", begründet der Auszubildende Daniel Launa die Wahl. Der Skoda Elementbasiert auf dem Skoda  Citigo. Der Strand-Buggy hat kein Dach, keine Türen und nur zwei Sitzplätze. Unter der Haube arbeitet ein Elektromotor mit 60 kW (82 PS) Leistung. Auch den Innenraum gestalteten die Auszubildenden mit kreativen Ideen komplett neu.

Das Projekt Azubi Car 2017 begann im Herbst 2016 mit ersten Modellzeichnungen. Seit Jänner 2017 arbeiteten die hochmotivierten jungen Leute aus unterschiedlichen Ausbildungsgängen verstärkt an der Werkbank, mit Schweißgerät und Blechschere. Das Dach musste weg, die komplette Seitenfläche wurde umgestaltet, der Kofferraum mit einem Deckel geschlossen. Am kompliziertesten war die Fertigung der individuellen Karosserie-Bauteile. Aber die Fähigkeiten der Auszubildenden wuchsen mit ihren Aufgaben. Sie lernten in der Praxis als Team zusammenzuarbeiten, sie schulten ihre technischen und organisatorischen Fähigkeiten und sie erfuhren, was es heißt, mit einem vorgegebenen Budget auskommen zu müssen. Da sind "Simply Clever"-Ideen stets willkommen. Der eine oder andere Tipp der Profis aus dem Karosseriebau, Design oder technischen Entwicklung wurde aber natürlich auch gern angenommen. Über 1500 Stunden haben die 17 Jungen und vier Mädchen in das Projekt investiert, die Entwicklungsarbeit war Teil des offiziellen Unterrichts. Die 22 Nachwuchs-Techniker kommen aus neun Berufszweigen – unter anderem Autolackierer, Autoelektriker, Karosseriebauer, Kraftfahrzeugmechaniker, Logistiker, Kraftfahrzeugmechaniker.

Seit 2014 haben die Auszubildenden in jedem Jahr ein eigenes Fahrzeug entworfen und gebaut. Projekte wie der Bau des Azubi Cars motivieren nicht nur die Nachwuchskräfte, sie inspirieren auch junge Menschen, die noch auf der Suche nach ihrem Traumberuf sind. Skoda punktet damit im Wettbewerb um die besten Talente. Weil in vielen technischen Berufen zu wenig Nachwuchs bereitsteht, ist es wichtiger als je zuvor, Berufsanfängern besonders attraktive Ausbildungsmöglichkeiten zu bieten.

Besonders erfreulich ist, dass immer mehr Mädchen Gefallen an den vermeintlichen Männerberufen finden: Aktuell sind bereits 12,4 Prozent der Auszubildenden bei Skoda junge Frauen.

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