Wie Arbeitgeber ihren Mitarbeitern die Kinderbetreuung erleichtern

Wie Arbeitgeber die Kinderbetreuung erleichtern

Von Susanna Sailer und Daniela Ullrich

Kellner & Kunz, Holter und Schachermayer bieten Ferienprogramme.

Neun Wochen Sommerferien stellen viele Eltern vor ein Koordinationsproblem. Was tun, wenn auch Kindergärten und Horte geschlossen sind? Doch Jahr für Jahr werden immer öfter die Arbeitgeber aktiv, indem sie für die Kinder ihrer Beschäftigten ein eigenes Ferienprogramm zusammenstellen. Der Welser Werkzeug- und Kleinteilehändler Kellner & Kunz engagiert sich auf diese Weise heuer bereits zum zweiten Mal. 31 Kinder genießen ein zweiwöchiges Programm, das auf ihr Alter abgestimmt wurde. Es gab Tagesausflüge in den Tierpark Grünau, ins Keltendorf Mitterkirchen, eine Rätselrallye am Bauernhof, Brotbacken in der Burg Wels oder ein Besuch im Welios.

Der Welser Sanitärgroßhändler Holter hat heuer erstmals Kinderbetreuung angeboten. Damit sich die Mädchen und Buben im Alter von drei bis acht Jahren wohlfühlen, wurden zwei Seminarräume kindgerecht adaptiert und eigens ein Spielplatz errichtet. Die "Holter-Bambini" unternahmen Ausflüge zur Feuerwehr oder in den Zoo Schmiding.

Vom Kajakfahren bis Klettern

Beim Linzer Großhändler Schachermayer gibt es seit fünf Jahren für zwei Wochen im August und eine Woche zu Ostern ein Ferienprogramm im Haus für Mitarbeiter-Kinder zwischen drei und zehn Jahren.

Heuer erstmals neu war das Angebot für Mädchen und Buben ab zehn Jahren. Die rund 15 Kinder waren mit ihren Betreuern in Ottensheim Kajak fahren, im Hochseilgarten Böhmerwald, in Linz in der Trampolinanlage "Jump Max" und in Walding in der Kletterhalle. Auch ein eigener Bereich in der Betriebs-Werkstätte stand zur Verfügung. Hier konnten sie ein Mensch ärgere Dich nicht und ein Schachspiel selber bauen.

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