Jede vierte Führungskraft gibt zu, auf Statussymbole Wert zu legen
Bild: Colourbox

Jeder vierte Manager liebt Statussymbole

Hernstein Report 2017 erhob Stimmungsbild unter 1585 Managern.

Für den Hernstein Management Report befragt Vieconsult jedes Jahr Führungskräfte in Österreich und Deutschland, wie es um ihre Zufriedenheit mit dem Gehalt steht und wie wichtig ihnen die Demonstration von Macht, Autorität und Status ist. Doch wer gibt schon zu, dass er diesen Verlockungen erliegt? Geht es nach dieser Online-Befragung unter 685 österreichischen und 900 deutschen Managern, so legt rund jede vierte Führungskraft Wert auf Statussymbole. 47 Prozent gaben an, diese seien für sie nicht wichtig.

Wenn es darum geht, den hierarchischen oder ökonomischen Erfolg nach außen sichtbar zu machen, denken Frauen nur unwesentlich anders als Männer. Wem Statusdenken wichtig ist, der möchte alle verfügbaren Symbole zeigen. Dazu gehören Reisen in der 1. Klasse (22 Prozent) und ein angemessenes Spesenkonto (ebenfalls 22 Prozent). Wichtig sind das neueste Handy oder Tablet (21 Prozent), weniger relevant hingegen Schmuck und Accessoires (13 Prozent).

Jeder Zweite will mehr Gehalt

Mit dem Einkommen zeigten sich nur 18 Prozent der Befragten wirklich zufrieden, 61 Prozent fanden die Bezahlung angemessen. Jede zweite Führungskraft hätte gerne eine Gehaltserhöhung von 20 Prozent und mehr. 30 Prozent wären mit einer Erhöhung von fünf bis zehn Prozent zufrieden.

Sinnvolle Aufgaben, Freiräume, Eigenverantwortung und eine positive Life-Balance stehen ebenso hoch im Kurs. 58 Prozent der Befragten meinen, dass ihr Gehalt sie zu mehr Leistung und größerer Anstrengung motiviert. Für Top-Führungskräfte ist die Bezahlung ein höherer Motivationsfaktor (65 Prozent) als für das untere Management (54 Prozent.

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