Hoch lebe der Service!

Von Ulrike Rubasch

Zwei Drittel unserer Wirtschaftsleistung werden in Form von Dienstleistungen erbracht, nicht mehr von Industrie und Landwirtschaft wie vor hundert Jahren.

Dennoch ist der dabei zentrale Gedanke des Dienens ins Abseits geraten (mehr zu diesem Thema hier). Ob ein Kunde zufrieden ist oder gar überrascht von der guten Betreuung, zählt weniger als die Umsatzmaximierung – ein sehr kurzfristiges Denken.

Oft sind es Kleinigkeiten, die den großen Unterschied ausmachen und Kunden halten: Eine Parfümerie-Händlerin müsste ein irrtümlich gekauftes Deodorant mit aufgerissener Verpackung nicht zurücknehmen. Sie tut es aber, weil sie gutes Service liefern – dienen – will. Es würde uns allen gut anstehen, diese Haltung wieder mehr zu kultivieren.

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