Entspannung im Büro
Bild: Colourbox.de

Pausen vom Alltag

Diese Woche wurde eine Studie des Wiener Anton-Proksch-Instituts veröffentlicht, die Burnout vor allem als Problem in den ersten und letzten Arbeitsjahren benennt.

Die unter 30-Jährigen seien besonders gefährdet, weil man in diesem Alter unter dem Druck des "Fußfassens in der Arbeitswelt" und der "Umsetzung der Lebensplanung" stehe. Ab 50 steige das Risiko, wegen Überlastung oder Erschöpfung auszusteigen, weil die kognitive Leistungsfähigkeit abnehme und die Angst aufkomme, von Jüngeren verdrängt zu werden.

Wie im nebenstehenden Artikel angesprochen, kommen aber auch individuelle Belastungsfaktoren und Abgrenzungsprobleme zum Tragen, die manch anderer überhaupt nicht als solche wahrnehmen würde.

So unterschiedlich die Auslöser für ein Burnout sein mögen: Zu einer gelungenen Vorbeugung gehört ein gesundes Maß an Selbstverantwortung und Egoismus im privaten wie im beruflichen Leben. Dazu braucht es auch Vorgesetzte, die ihre Verantwortung als Führungskraft in dieser Hinsicht wahrnehmen und bremsen, statt ausbrennen lassen. Und Freunde oder ein Partner, die nicht nur warnen, sondern einen immer wieder aus dem viel zu wichtig erscheinenden Arbeitsalltag herausreißen.

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