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Verlust oder Gewinn?

Der Digitalisierung in den Personalabteilungen sind keine Grenzen gesetzt, berichtet einer der Referenten bei der diesjährigen HR-Tagung. Im Interview skizziert ein weiterer Experte, dass digitale Assistenten längst die Grobselektion bei der Personalauswahl übernommen haben. Klingt bedrohlich, von einem Computerprogramm aussortiert zu werden?

Doch Differenzierung tut not: Diese digitalen Helferlein sind erstens lernfähig und damit immer präziser und helfen somit, Kandidaten auf die passenden Jobs zu positionieren. Wenn Bewerber von Unternehmen zu recht verlangen, schnell eine Antwort auf ihre Bewerbung zu erhalten, dann sind technische Hilfen, die über eine standardisierte E-Mail-Antwort hinausgehen, legitim.

Der Druck, die Bewerbungsprozesse zu modernisieren, kommt international eher von der Kandidatenseite, als von den Betrieben selbst. So wird das Anschreiben in der Bewerbung von jenen Jungen als lästig empfunden, die sich über ihr Smartphone schnell und unkompliziert bewerben wollen.

Trotz aller technischer Helferlein: Ob zwei miteinander können, entscheidet sich letztlich in dem Moment, in dem sich die beiden in der Bewerbungssituation gegenüberstehen und einander in die Augen schauen.

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