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Mehr Emotion bitte

Zugegeben, wer Software verkauft, hat nicht wirklich ein sexy Produkt im Angebot. Da tut sich eine Kosmetikerin schon leichter. Sie kann zusätzlich zur Gesichtsbehandlung Schönheit verkaufen – wenn sie es richtig anpackt: Wenn sie nicht über Inhaltsstoffe philosophiert, sondern erklärt, dass man mit dem kleinen Wundermittel selbst im schlechtesten Licht strahlend aussieht.

Und sogar für den Software-Vertriebsmann hätte es diese Woche in der OÖN-Wirtschaftsakademie (siehe Bericht hier) einen guten Tipp gegeben, wie er seine Kunden emotional ansprechen könnte: "Wollen Sie Ihre Kunden so binden, dass der Wettbewerb keine Chance mehr hat?" – "Wer will das nicht?" – "Viele Firmen wissen einfach zu wenig über ihre Kunden. Unsere Software hilft Ihnen, mehr über Ihre Kunden zu erfahren." Dieser Ansatz ist näher beim Kunden als die Faktenaufzählung, dass das Produkt den Kundenbestand verwalten und managen kann und man damit das Beziehungsmarketing verbessern könnte. Allerdings: Wir haben gelernt, faktenbasiert zu ticken und sehen heute, das reicht nicht mehr, um Kunden zu überzeugen.

Das gleiche Phänomen gibt es im Werben um neue Mitarbeiter (Bericht dazu hier). Auch diese wollen emotional abgeholt werden – wenn sie für Ihr Unternehmen brennen sollen.

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