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Mitgehen oder trennen

Sie wird aus dem Kreis ihrer Kollegen zur Teamleiterin bestellt. Ein Mitglied dieses Teams erwischt das kalt. Er hat zwar vorher keine Ambitionen erkennen lassen, selbst die neugeschaffene Position auszuüben. Jetzt akzeptiert er aber seine neue Chefin nicht und sucht nach wie vor das direkte Abstimmungsgespräch mit dem Abteilungsleiter. (Lesen Sie dazu auch den Bericht hier).

Klar, dass dieser die von ihm gewollte Struktur nicht aushebeln kann, indem er zulässt, dass die Neo-Chefin übergangen wird. Sprengkraft hat diese Situation aber auf jeden Fall.

In einem anderen Fall will eine neue Abteilungsleiterin, dass ihre Leute nicht mit jeder Kleinigkeit zu ihr kommen, sondern selbst entscheiden und dies begründen können.

Für Neo-Führungskräfte sind die ersten drei Monate wichtig, um neue Wege einzuschlagen und sich dafür die Unterstützung zu sichern. Zuhören, reden, überzeugen, begeistern – das sind die Grundprinzipien, die es dazu braucht. Und: Konsequenzen ziehen und Lösungen finden, wenn jemand den Weg nicht mitgehen mag. Sonst scheitert am Ende die junge Führungskraft.

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