Limak wächst das dritte Jahr in Folge

Von Martin Roithner

LINZ. Zehn Prozent mehr Teilnehmer und 15 Prozent mehr Umsatz: Das ist die Bilanz der Linzer Management-Akademie Limak im Geschäftsjahr 2016. Neuer wissenschaftlicher Leiter ist der Kärntner Robert Breitenecker.

"Wir haben zum dritten Mal in Folge unser erfolgreichstes Jahr erreicht", sagte Limak-Präsident und Oberbank-Generaldirektor Franz Gasselsberger heute, Montag, bei einem Pressegespräch in Linz. Die Zahl der Teilnehmer hat sich seit 2010 verdreifacht. 2016 nahmen 1057 Teilnehmer die Aus- und Weiterbildungsangebote in Anspruch. Das sind um zehn Prozent mehr als noch im Jahr zuvor. Der Umsatz stieg von 2015 auf 2016 um 15 Prozent. Genaue Zahlen gibt die Limak nicht bekannt, weil sie nicht börsennotiert ist. 

Wesentlich für den Erfolg der Limak sei das Zwei-Säulen-Prinzip, betont Gasselsberger. Limak bietet seit 28 Jahren Programme sowohl für Manager als auch für Unternehmen (In.Spire) an. "Es ist nicht immer so rosig gelaufen", gibt JKU-Rektor Meinhard Lukas zu. Die Kepler-Uni ist Kooperationspartner der Limak. "Die Limak hat erkannt, was der Markt braucht, und darauf reagiert." 

Neuer Standort in Wien

Neu im Team der Limak ist der Kärntner Robert Breitenecker. Der 44-Jährige ist seit einem Monat wissenschaftlicher Leiter und leitet gemeinsam mit Geschäftsführer Gerhard Leitner die Limak. Breitenecker arbeitete zuletzt an der Alpen-Adria-Universität in Klagenfurt als Professor für Innovationsmanagement und Entrepreneurship. Heuer im März hat er seine Professur für Global Business Studies an der JKU angetreten. Er verantwortet die Lehre und Forschung im Innovationsbereich. 

Die Limak will weiter wachsen. 2018 wird ein Standort in Wien eröffnet. "Wir haben schon jetzt viele Teilnehmer aus Wien, wie etwa Strabag oder Uniqa. Wir wollen dem gestiegenen Interesse aus Ostösterreich Rechnung tragen", sagt Gasselsberger. Langfristige Vision sei es, sich als führende Institution für Führungskräfteentwicklung in Österreich zu positionieren.

Auch in Linz tut sich etwas: Ab Herbst startet der MBA Digital Economy und New Business Development. Das Programm richtet sich an Manager, die sich mit der Digitalisierung in ihrem Unternehmen auseinandersetzen. Leitner: "Unternehmen müssen die Chancen der Digitalisierung erkennen und neue Geschäftsmodelle entwickeln. Sonst haben sie keine Chance."

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