Bild: Vowe

Neues LFI-Programm

Schwerpunkte im LFI-Programm: Umweltbildung und Ernährung. Das Ländliche Fortbildungsinstitut der Landwirtschaftskammer OÖ (LFI) startet mit 1.657 Veranstaltungen in die neue Saison

70 neue Bildungsthemen stehen für Bäuerinnen und Bauern, aber auch für Bildungsbegeisterte und Interessierte  auf dem Programm. Neu im Kurs-Angebot sind heuer beispielsweise Kurse wie Gemüse fermentieren, Oxymel - Krafttrunk aus Kräutern, Lehrgang Wildblumenwiese, Bio-Entenproduktion, ein Querdenkraum zum Thema Netzwerke in der Landwirtschaft und Bildungstage für junge Bäuerinnen.

„Das neue LFI-Bildungsprogramm bietet eine große Angebotsvielfalt, um persönliche und berufliche Herausforderungen aktiv zu gestalten. Veränderungen sind ständige Begleiter und Herausforderung im Lebens- und Arbeitsalltag. Wer sich kontinuierlich weiterbildet und geistig fordert, macht sich nicht nur fit für die Zukunft, sondern erweitert auch den persönlichen Horizont“, erläutert Kammerdirektor Mag. Friedrich Pernkopf.

Die Leistungsbilanz des LFI kann sich sehen lassen: Im Jahr 2016 besuchten 33.402 Kursteilnehmer an 512 Veranstaltungsorten 1.966 Veranstaltungen, die von 812 Trainern geleitet wurden. Etwa 60 Prozent der Teilnehmer sind Bäuerinnen und Bauern.

Schwerpunkte der heurigen Bildungssaison: Umweltbildung und Ernährung

Der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen Boden und Wasser sowie die bestmögliche Erhaltung der Biodiversität wird im Agrar-Umweltprogramm ÖPUL großgeschrieben. Um die Bäuerinnen und Bauern der 19.903 landwirtschaftlichen Betriebe, die in Oberösterreich am ÖPUL-Programm teilnehmen, bestmöglich zu unterstützen, bildet das Thema nachhaltige Bewirtschaftung von landwirtschaftlichen Flächen auch im LFI-Programm einen wichtigen Schwerpunkt. Hier gibt es zB Kurse für die Umweltgerechte und biodiversitätsfördernde Wirtschaftsweise (UBB), den vorbeugenden Grundwasserschutz auf Grünland- und Ackerflächen und Kurse zur biologischen Wirtschaftsweise.

Daneben sind die Vielfalt, nachhaltige Produktion, natürliche Qualität, Herkunft und Klimarelevanz von regional produzierten Lebensmitteln Kernthemen des LFI-Angebotes.

Die Seminarbäuerinnen leisten mit ihrem Können und umfangreichem Wissen über heimische Lebensmittel einen wertvollen Beitrag zur Bewusstseinsbildung für regionale Kreisläufe. Ihre Zielgruppe sind nicht nur in der Landwirtschaft tätige Personen, sondern auch die Konsumenten und auch die Konsumenten von morgen – die Kinder. „Milchprodukte für den Hausgebrauch“, „raffinierte Getreidegerichte“ und „Festtagsbraten – genießen wie damals“ in der Küche sind nur ein kleiner Auszug aus dem über 30 Themen umfassenden Programm im Bereich Ernährung, Gesundheit und Kulinarik.

Mehr als 500 Bildungsthemen

Inhaltlich sind nicht nur Fachwissen, sondern auch Kommunikations-, Team- und Kooperationsfähigkeit, Lern- und Leistungsbereitschaft sowie eine hohe Problemlösungs- und Entscheidungsfähigkeit entscheidend. Auch methodenseitig werden hohe Ansprüche an die einzelnen Seminare gestellt.

Neue Lernformen – flexibel von zu Hause aus

Die modernen Technologien machen es möglich, das Lernen den eigenen Bedürfnissen anzupassen. Mit dem E-Learning-Angebot des LFI kann jederzeit im selbst gewählten Ausmaß und Rhythmus ein Kurs am Computer von zu Hause aus absolviert werden. E-Learning Angebote gibt es beispielsweise im Bereich der Tiergesundheit aber auch für Kurse zur biodiversitätsfördernden Bewirtschaftung.

>>> Weitere Infos online unter www.lfi-ooe.at
 

 

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