Stein um Stein

Stein um Stein

Bild: colourbox.de Sonderthemen-Redaktion

Pflasterer verlegen alle Arten von Pflasterungen

Groß-, Klein- und Mosaikpflaster, Platten und Pflasterplatten, Rasenkantensteine, Rand- und Einfassungssteine, Rinnen, Gurte und Mulden verlegen und versetzen – das gehört zum täglichen Handwerk der Pflasterer. Sie gestalten Verkehrsflächen, wie Fußgängerzonen, Gehwege, Haus- und Hofeinfahrten, fassen Grünflächen und Baumscheiben ein. Ihre Arbeitsmaterialien sind Natursteine und -platten, aber auch handelsübliche Kunstwerksteine und -platten.

Weiters zählen vorbereitende Arbeiten wie etwa das Absperren und Vermessen der Baustelle oder das Durchführen von Aushubarbeiten zum Aufgabenbereich der Pflasterer. Grundlage ihrer Arbeit sind Projektpläne oder Verlegeskizzen. Die Steine und Platten werden mit einem Hammer in die Bettung eingetrieben. Den benötigten Mörtel mischen Pflasterer meist direkt vor Ort. Abschließend wird die Fläche noch verfugt, wofür zum Teil spezielle Techniken beziehungsweise Verfugungsverfahren zum Einsatz kommen.

Ein kräftiger Körperbau, physische Ausdauer und Handgeschicklichkeit sind für die Arbeiten im Freien nötig. Zudem sind räumliche Vorstellungsfähigkeit, mathematisch-rechnerische Fertigkeiten und Organisationstalent gefragt. Teamfähigkeit ist auf einer Baustelle ebenso gefordert wie gestalterische Fähigkeit und Reaktionsfähigkeit.

Qualifizierte Pflasterer sind in Kleinbetrieben des Pflasterergewerbes und zum Teil bei Straßenbaufirmen beschäftigt, allerdings ist die Nachfrage stark saisonabhängig. Aufstiegsmöglichkeiten bestehen zum Vorarbeiter, Werkmeister, Meister und Bauleiter und auch eine selbstständige Berufsausübung ist möglich.

 

Pflasterer

Lehrzeit: 3 Jahre

Brutto-Einstiegsgehalt: 2340 bis 2600 Euro