Sekundarstufe II bringt’s

Sekundarstufe II bringt’s

Bild: colourbox.de

OECD-Bildungsbericht stellt Oberstufen-Absolventen gute Chancen in Aussicht

Allgemeinbildende Bildungsgänge im Sekundarbereich II erfreuen sich besonderer Beliebtheit: 37 Prozent der 15- bis 19-Jährigen entscheiden sich für diesen Weg, 25 Prozent der Jugendlichen wählen einen berufsbildenden Bildungsgang. Das besagt der aktuelle OECD (Organisation for Economic Cooperation and Development)-Bericht "Bildung auf einen Blick 2017". Dieser fasst international vergleichbare, quantitative Indikatoren der OECD- und Partnerländer zusammen.

In Frankreich, Österreich und der Schweiz wird erwartet, dass ein großer Anteil der Schüler vor Erreichen des 25. Lebensjahres einen Abschluss in einem berufsbildenden Bildungsgang des Sekundarbereichs II erwerben wird. 65 Prozent der Schüler im Sekundarbereich II erwerben im OECD-Durchschnitt ihren Abschluss in der regulären Ausbildungszeit. Mit einer Verzögerung von zwei Jahren steigt dieser Wert auf 75 Prozent. Mädchen haben dabei meist höhere Erfolgsquoten. In fast allen Ländern sind die Erfolgsquoten in den allgemeinbildenden Bildungsgängen höher als in berufsbildenden Bildungsgängen.

Die Beschäftigungsquoten sind bei Absolventen des Sekudarbereichs II bzw. postsekundären, nicht tertiären Bereichs höher als bei Personen mit niedrigerem Bildungsabschluss. Ihr Risiko für erwerbslosigkeit liegt bei neun Prozent.

Interessant ist auch, dass seit 2000 viele Arbeitskräfte in den OECD - und Partnerländern einen höheren Bildungsstand als früher haben. Damals verfügten die meisten jungen Erwachsenen über einen Abschluss im Sekundarbereich II. Heute ist dort noch nicht Schluss. Der größte Teil der 25- bis 34-Jährigen hat einen Hochschul-Abschluss.