Neun gute Gründe für die Lehre – jetzt den Ausbildungsplatz sichern
Bild: lev dolgachov

Neun gute Gründe, die für die Lehre sprechen

Es ist Zeit, die Weichen für eine erfolgreiche Berufswahl und Lehrlingsausbildung zu stellen.

Du kannst werden, was du willst, wird den Jungen bei der Berufsberatung erklärt. Zur Auswahl stehen immerhin 198 unterschiedliche Lehrberufe und das Image der Lehre ist hierzulande sehr gut geworden. Es gibt mehr offene Lehrstellen als Jugendliche, die einen Ausbildungsplatz suchen. Um Auszubildende für sich zu gewinnen, lassen sich die Unternehmen daher einiges einfallen.

1. Topausbildung

Heimische Ausbilder sind fachlich topausgebildet. Es steht modernstes Equipment für die Arbeit zur Verfügung. Lehrlingen wird auch genug Freiraum eingeräumt, um ihre persönlichen Stärken zu entdecken und auszubauen.

Mit der dualen Ausbildung "Lehre plus Matura" erwirbt man auch den Zugang zu Universitäten und Fachhochschulen. In Österreich können alle Lehrlinge die Berufsmatura kostenfrei und parallel zur Lehre absolvieren.

2. Zusätzliche Chancen

Viele Unternehmen stellen für gute Zeugnisse Prämien in Aussicht oder übernehmen die Kosten für den Führerscheinkurs oder einen Fremdsprachenkurs. Um den Teamspirit zu stärken, finden regelmäßige Ausflüge und Exkursionen statt, auch zu interessanten Partnerbetrieben.

3. Auslandserfahrung

Weltweit tätige Firmen bieten ihren Mitarbeitern an, Erfahrungen im Ausland zu sammeln oder an internationalen Projekten mitzuarbeiten.

Auch im Lehrlingspaket 2017 gibt es dazu eine Änderung – die Internationalisierung wird gefördert: Sprachkurse von Lehrlingen im Ausland werden gratis. Zukünftig werden bis zu zwei Wochen Sprachaufenthalt gefördert.

4. Eigenes Geld verdienen

Ab dem ersten Ausbildungstag bekommt ein Lehrling Lohn oder Gehalt. Man verdient also sein eigenes Geld und wird früher unabhängig als Schüler oder Studenten.

5. Beste Unterstützung

Wer zusätzliche Ausbildungschancen nützt, kann sich rasch weiterentwickeln. Viele Betriebe unterstützen ihre Auszubildenden – stellen zum Beispiel für die Lehre mit Matura Lernbehelfe zur Verfügung. Lehrlinge werden zu Vorbereitungskursen für die Lehrabschlussprüfung geschickt und nach der Lehre geht es zur Fortbildung.

6. Coaching-Programme

Das neue Lehrberufspaket sieht neben der Modernisierung bestehender Lehrberufe auch den weiteren Ausbau der Coaching-Programme vor. Derzeit helfen Coaches rund 2000 Lehrlingen pro Jahr bei allen Herausforderungen im Ausbildungsalltag.

7. Lehrstellenvermittlung

Ebenfalls ausgebaut wird die überregionale Lehrstellenvermittlung von Lehrlingen. Das Programm "b.mobile – Fachkräftepotenzial nutzen" soll ab 2018 als längerfristiges Programm starten.

Langfristig etabliert wird zudem die "Clearingstelle Lehrabschlussprüfung", die für einheitliche Standards und eine zeitgemäße Abwicklung bei der Lehrabschlussprüfung zuständig ist.

8. Meisterprüfung machen

Nach der Lehre empfiehlt es sich, direkt mit den Kursen zum Erwerb des Meistertitels zu beginnen. Der Vorteil dabei ist, man bleibt im Lernrhythmus.

Mitarbeiter mit Meisterprüfung stellen einen großen Pluspunkt für Unternehmen im zunehmenden Wettbewerb dar. Darüber hinaus ist sie ein wesentlicher Faktor dafür, dass die Lehre auch in Zukunft vielen jungen Menschen eine sehr gute berufliche Perspektive bieten kann. Fachkräfte mit Meistertitel werden dringend in der Wirtschaft benötigt.

9. Goldene Zukunft

Nach der abgeschlossenen Lehre (und anschließenden Meisterprüfung) stehen dann alle Türen offen. Von Fachkarrieren mit verschiedenen Schwerpunkten bis hin zur mittelfristigen Entwicklung zur Führungskraft ist alles möglich. Nach der Ausbildung kann man sogar sein eigener Chef werden und sich selbstständig machen.

Fazit: Mit der Lehrlingsausbildung ist der erste Schritt auf der Karriereleiter getan.

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