Gründen leicht gemacht: So werden Studenten als Start-Upper unterstützt
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So werden Studenten als Start-Upper unterstützt

LINZ. akostart greift Gründern unter die Arme – JKU startet Dachmarke für Unternehmergeist.

Mit dem Netzwerk "akostart OÖ" wurde im Jahr 2012 eine Basis geschaffen, um studentische Unternehmensgründungen in Zukunft zu erleichtern. akostart ist somit Österreichs erstes hochschulübergreifendes Netzwerk für akademische Start-ups und Spin-offs. Die Träger des Vereins sind die Johannes Kepler Universität Linz, die FH OÖ und die Kunstuniversität Linz. Ein besonderes Angebot von akostart ist die "Coworking Area" im Herzen von Linz. Hier werden Räume für Arbeit, Vernetzung und Veranstaltungen rund um den Bereich Gründung und Selbstständigkeit zur Verfügung gestellt.

Derzeit gibt es zehn Gründungsprojekte im Akostart Coworking Space in Linz. Dass diese Starthilfe auf fruchtbaren Boden fällt, zeigen einige Unternehmen, die sich schon seit einigen Jahren auf ihren Märkten etabliert haben. Dazu zählen etwa Bissanzeiger (eine App für Fischer), Pinpoll (Online-Abstimmungs-Tool – unter anderem auf nachrichten.at im Einsatz) und Offisy (Planungstool für Physiotherapeuten oder Ärzte sowie Online-Registrierkasse).

Aufstrebende Projekte sind beispielsweise "get" (versorgt Festivals und Veranstaltungen mit bargeldlosen Systemen), das Hochwasserwarnsystem PegelAlarm oder MoxVR (ermöglicht Häuslbauern, ihr zukünftiges Eigenheim bereits in einer sehr frühen Phase in Virtual Reality zu begehen).

Letztere kam auch bei einem ganz neuen Gründerprojekt zum Einsatz: Die Johannes Kepler Universität (unter anderem das Institut für Unternehmensgründung) hat diese Woche gemeinsam mit der Gründerinitiative tech2b eine "Entrepreneur Base" am Campus eingerichtet – eingebettet in das umfangreiche JKU-Absolventen-Netzwerk der Kepler Society. Ziel ist es, Platz für Ideen und Kreativität der Mitarbeiter, Studierenden und Alumni zu schaffen und so bereits früh das Bewusstsein für das Unternehmertum zu schärfen. Das Jungunternehmen MoxVR hat die Räumlichkeiten der neuen "Entrepreneur Base" visualisiert.

"Entrepreneur Base" an der JKU

"Es liegt nahe, dass wir uns künftig noch stärker als unternehmerische Uni positionieren wollen. Unter unserer neuen Dachmarke ,Entrepreneural JKU’ werden wir alle Initiativen bündeln, um innovative Köpfe und mutige Menschen zu fördern", sagt JKU-Rektor Meinhard Lukas. "Mit der Entrepreneur Base wollen wir auch die Attraktivität des Campus als Ort des Ausprobierens und des Austauschs weiter steigern."

Die neue Einrichtung soll ein offener Raum zur Entwicklung kreativer Ideen, zur Beratung, zur Vernetzung und zum Aufbau einer "Entrepreneurial Community" sowie für Workshops und Meetings sein. Auch regelmäßige Beratungen in den Bereichen Recht, Finanzen, Steuern, Gründung etc. sollen direkt am Campus (in den ehemaligen Räumlichkeiten der Bank Austria) stattfinden. (ee)

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