MühlviertlerkonstruierteRallye-Auto

Mühlviertler konstruierte Rallye-Auto

WELS. Ein Auto selbst planen, bauen und damit Rennen fahren: Dieser Kindheitstraum hat sich für Stefan Oberpeilsteiner nun erfüllt.

Gemeinsam mit Freunden, darunter Cousin Philipp Höglinger, produzierte der wissenschaftliche Mitarbeiter am Fachhochschul-Campus in Wels sein eigenes Auto.

Nachdem die beiden bereits als Jugendliche ihr erstes Auto konstruiert hatten, machten sie sich 2012 erneut ans Werk. "Es dauerte drei Jahre, bis das Auto in der Garage die ersten Meter vor- und zurückfahren konnte", erzählt der Mühlviertler. Das Auto entwickelte der Mühlviertler zur Gänze selbst, nützlich waren ihm dabei seine Simulations-Kenntnisse, die er während des Maschinenbau-Studiums an der FH erworben hatte. Die einzelnen Teile stellten er und seine Freunde oft bis spät in der Nacht in der eigenen Werkstatt her.

Bis zu 170 km/h schnell

Dieser große Einsatz brachte Erfolg: 2015 nahm sein Team namens "XBug" erstmals an einer Autocross-Meisterschaft teil, die in sieben europäischen Ländern ausgetragen wird. Heuer gewannen die Mühlviertler aus Sarleinsbach mit ihrem bis zu 170 km/h schnellen Auto erstmals den Titel. Nun sucht das Team Sponsoren, um nächstes Jahr an der Europameisterschaft teilnehmen zu können. (hes)

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