"Tea Time Talk" mit klugen Köpfen

Von fam

Welios und OÖNachrichten setzen ab November mit bewährtem Gesprächsformat fort.

Im Welios besteht wieder die Möglichkeit, mit interessanten, klugen und kreativen Köpfen ins Gespräch zu kommen. Der Tea Time Science Talk startet am 5. November mit dem Welser Drehbuchautor, Regisseur und Hochschulprofessor Andreas Gruber. Beginn ist jeweils um 16.30 Uhr.

Das bewährte Talkformat wird von Leo Ludick und OÖN-Wissenschaftsredakteur Klaus Buttinger moderiert. Die sonntägige Gesprächsrunde lockte im Schnitt rund 70 Besucher ins Welios. Das größte Interesse weckte Stardirigent Franz Welser-Möst bei seinem Heimspiel mit 150 Besuchern. „Wir wollen mit unseren Talkgästen Wissenschaft verständlich machen“, sagt Ludick. „Es geht uns darum, den Elfenbeinturm begehbarer zu machen“, ergänzt Buttinger. Ein Drittel der Gesprächszeit ist traditionell den Fragen des Publikums gewidmet. Das erleichtert den Meinungsaustausch zwischen Talkgästen und Besuchern.

Die Gästeliste ist wie immer bunt gemischt. Von fünf Vortragenden sind vier auf verschiedenste Weise mit der Region verwurzelt. Am 3. Dezember kommt mit Sabine Tebbich eine Verhaltensforscherin. Die in Wels aufgewachsene Biologin forschte unter anderem auf den Galapagos-Inseln, wo sie die Anpassungsfähigkeit der Tierwelt auf veränderte Umweltbedingungen studierte.

Als Einspringer bei den Science-Busters ist der Molekularbiologe Martin Moder ein mittlerweile recht bekanntes Fernsehgesicht. Am 14. Jänner 2018 begleitet er das Publikum auf einen unterhaltsamen Streifzug durch seine Profession. Dabei geht es um die Auswirkungen der Genetik auf uns selbst und unsere Zukunft.

Als „Hidden Champion“ bezeichnet Ludick den Autodesigner Felix Kilbertus. Der Sohn eines Welser Arztes ist derzeit leitender Designer bei Rolls-Royce Motor Cars. Automarken wie Renault, Nissan und Fiat tragen seine Handschrift. Neuerdings ist der Welser im Auftrag von BMW für die exklusive Schwesternmarke Rolls Royce tätig. Der Auto- und Industriedesigner wird am 4. Februar im Welios erwartet.

Den Abschluss macht OÖN-Kolumnist Teodoro Cocca. Der Schweizer ist Leiter des Instituts für betriebliche Finanzwirtschaft an der Johannes Kepler Uni und lebt in Weißkirchen. Cocca spricht über die „Irr-Rationalität“ der Finanzmärkte.

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