"Den Kopf in den Sand zu stecken, löst Konflikt nicht"
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"Den Kopf in den Sand zu stecken, löst Konflikt nicht"

Von Susanna Sailer

LINZ. Im Zeichen des Konfliktmanagements stand das internationale Symposium für Wirtschaftsmediation, das diese Woche stattfand. Organisatorin Sandra Thaler holte zum vierten Mal Fachleute aus der Praxis, wie etwa den Watchado-Mitbegründer Ali Mohalodji, in die Linzer Redoutensäle.

Einblick in ihre Arbeit gewährte auch Petra Preining. Als Leiterin der Stabsstelle Konfliktmanagement beim Land Oberösterreich ist sie Ansprechpartnerin für 9000 Beschäftigte im Bundesland. "Den Kopf in den Sand zu stecken, wenn ein Konflikt am Laufen ist, ist bequem, löst ihn aber nicht", warnt Preining. Konstruktive Lösungen hingegen würden eine Weiterentwicklung aus schwierigen Situationen heraus ermöglichen. Die Klärungshelferinnen seien intern weisungsfrei und hätten die Möglichkeit, externe Fachleute beizuziehen. Allen, die Kontakt aufnehmen, werde Vertraulichkeit garantiert, auch die Führungskräfte müssten nicht informiert werden.

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