positiv negativ Unternehmer Frau Mann
Bild: Colourbox

Der schmale Grat zwischen top und flop

Heute können Start-ups aus Erfolgen und Fehlern lernen. Im Rahmen der OÖN-Wirtschaftsakademie im Brucknerhausl erzählen Damian Izdebski, Bianca Gfrei und Berhard Lehner aus ihrem Leben. Hingehen und zuhören!

Bei der heutigen OÖN-Wirtschaftsakademie & Führungsimpulse im Linzer Brucknerhaus (Beginn: 18.30 Uhr), gibt es zwei Keynote-Speaker und eine Podiumsdiskussion zum Thema "Start-ups". Wie man einen Start-up-Bilderbucherfolg hinlegt und trotzdem auch scheitern kann, erzählen die beiden CEO's Bianca Gfrei von Kiweno und Damian Izdebski von DiTech und Techbold. Außerdem berichtet der Linzer Bernhard Lehner vom Business Angel-Network startup300, warum er gerade in diese jungen Unternehmen finanziert. Im Anschluss an die Podiumsdiskussion dürfen selbstverständlich auch alle Zuhörer ihre Fragen stellen.

Bianca Gfrei ist Mitbegründerin von Kiweno, einem innovativen Gesundheitsunternehmen, das sich auf Selbstabnahmetests für Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Intoleranzen und Nährstoffprofile spezialisiert hat. Schon drei Tropfen Blut reichen aus, um zu bestimmen, welche Eiweißstoffe man nicht verträgt. Statt eines üblichen, für Nicht-Mediziner teils nichtssagenden Laborbefunds wird dem Nutzer übersichtlich dargestellt, welche Lebensmittel man verträgt und welche nicht. Gfrei erhielt sieben Millionen Euro als Investment bei der TV-Show "2 Minuten 2 Millionen" für ihr Start-up.

Damian Izdebski erzählt von großen Fehlern, die ihm in 15 Jahren nach der Gründung von DiTech, dem größten österreichischen Online-Händler für Elektronik, passierten und zur Insolvenz führten. Er berichtet von Wachstums-Fehlern, von Perfektionismus-Fehlern, vom Tunnelblick und der Festhalte-Taktik. Und wie er mit der Gründung von Techbold 2015 neu startete und zum Komplettanbieter von IT-Lösungen für Klein- und Mittelbetriebe wurde. Techbold gilt heute als Spezialist in den Bereichen Computer-Reparatur, Laptop-Reparatur und Apple-Reparatur  in Wien und Umgebung.

Bernhard Lehner ist Co-Founder und Vorstand der startup300 AG. startup300 ist ein Business Angel-Network mit aktuell über 110 Investoren und rund 30 Beteiligungen an Technologie-Startups. Mit der factory300 steht startup300 kurz vor der Eröffnung eines Startup Campus in der Tabakfabrik Linz. Mit think300 werden Corporates auf ihrem Weg in die digitale Transformation begleitet. Der geborene Linzer war unter anderem Business Angel bei Runtastic und war in den letzten zwölf Jahren selbst vielfacher Startup-Gründer, unter anderem bei 123people, all about apps oder My Esel. Er ist Sprecher der Austrian Startups, Vergabebeirat bei tech2b ist Vortragender des APA Campus.

Bitte Javascript aktivieren!