Bild: Wodicka

Auf der Jagd nach dem idealen Mitarbeiter

In Zeiten des Fachkräftemangels kommen Unternehmen mit herkömmlichen Methoden in ihrer Mitarbeitergewinnung oft nicht mehr ans Ziel. Nicht immer liefern Stellenanzeigen den versprochenen Erfolg und die besten Kandidaten sind bereits im Job. Headhunting kann hier die Personalbeschaffung unterstützen.

Headhunter erfüllen zwei – im Personalwesen wesentliche – Tätigkeiten bei der Personalsuche. Zum einen werben sie über verschiedene Kanäle, wie zum Beispiel Internet, Social Media oder Zeitung. Zum anderen gehen Sie aktiv auf die Suche. Im so genannten Active Sourcing, also das aktive Ansprechen von potenziellen Mitarbeitern, unterscheidet sich die Wirkungsmacht der Headhunter von denen der Personalabteilungen eines Unternehmens. Denn Erstere sind auch darauf spezialisiert, gezielt Mitarbeiter von konkurrierenden Firmen abzuwerben. „Diese Form der Abwerbung machen wir in unserem Unternehmen nicht“, sagt Manfred Webersdorfer, geschäftsführender Gesellschafter der Hill-Webersdorfer Personalbeschaffung: „Wenn sich hingegen Arbeitnehmer auf verschiedenen Kanälen präsentieren, mit der Absicht auch gefunden zu werden, dann hat es weniger mit dem klassischen headhunting zu tun, ihnen auch einen interessanten Job anzubieten.“

Bevor das verlockende Angebot eines Headhunters angenommen wird, sollte sich der Arbeitnehmer genau über den potenziellen Arbeitgeber informieren: „Gerade Mitarbeiter die noch keine langjährige Erfahrung mit sich bringen sollten genau recherchieren. Um im Job wirklich erfolgreich zu sein muss man Sitzfleisch beweisen. Wenn ich nach fünf bis sieben Jahren angesprochen werde und Veränderungen offen gegenüberstehe, dann kann ich mir schon anhören, welche attraktiven Kirschen mir angeboten werden“, sagt Webersdorfer. 

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