Hand writing Do You Understand Me?

10 sprachliche Stolpersteine im Business-Englisch

Babbel-Sprachexperten listen die am häufigsten gemachten Fehler auf.

Selbst bei sehr guten Englischkenntnissen passieren allerlei lustig klingende Sprachkonstruktionen. Denn oft werden Strukturen der Muttersprache ins Englische übertragen. Die Spezialisten der E-Learning-App Babbel kennen Fehler, von denen die meisten vermutlich nicht einmal wissen, dass sie falsch sind.
 
1. „Wie“ mit „how“ übersetzen: Das funktioniert bei „How are you?“, aber nicht immer. Falsch wäre „How does this look like?“, wenn wir eigentlich wissen wollen, „what this will look like“ („wie das aussehen wird“).
 
2. „Home-Office“ im Englischen benutzen: „I am doing home office“ bietet sich an und klingt in diesem Kontext in unseren Ohren auch richtig. Englische Muttersprachler würden das aber nie so sagen. Eigentlich müsste es „working from home“ heißen.
 
3. Auf Zeitformen verzichten: Im Deutschen verwenden wir auch Präsens, wenn wir uns auf die Zukunft beziehen, etwa: „Schauen wir einmal, was sich machen lässt.“ Im Englischen fehlt jedoch die Zeitform: „We will see what we can do.“
 
4. Falsche E-Mail-Floskeln: „I look forward to meet you“ oder doch „Looking forward meet you“ – das klingt beides eigenartig für Menschen mit Englisch als Muttersprache: „I look forward to meeting you“ – das funktioniert. Besser ist aber: „Looking forward to meeting you.“
 
5. „Denglische“ Witze: „I think I spider!“ – klar, wir wissen, dass das kein korrektes Englisch ist. Aber direkte Übersetzungen von deutschen Sprichwörtern finden wir witzig. Dabei vergessen wir, dass Englischsprachige die Wörter verstehen, aber den Sinn nicht erfassen können.
 
6. Deutsch und Englisch eins zu eins übersetzen: Bespiel "to table something". Die Übersetzung mit "etwas auf den Tisch bringen" scheint nahe liegend, aber die genau das Gegenteil ist gemeint, nämlich etwas hintanstellen, etwas verschieben. Oft falsch verwendet wird das Verb "to become". Es bedeutet "werden" und nicht "bekommen".
 
7. "Since" anstatt "for": Beispiel: "I've worked at the company since five years" ist unter Deutschsprachigen eine beliebte Satzkonstruktion. Richtig muss es hingegen heißen: "I've worke at the company since 2014" oder "I've worke at the company for five years".
 
8. Vorsicht mit "Cheers" am Ende einer E-Mail: "Cheers" bedeutet in diesem Kontext nicht etwa "Prost", sondern immer "Danke". Es ist allerdings informeller als "Best" oder "Regards". Deshalb sollte man sich gut überlegen, ob dieses Ende in einer geschäftlichen E-Mail angemessen ist.
 
9. "Until" anstatt "by": Wenn die Deadline für Freitag gesetzt ist, muss es heißen "We need to finisch this by Friday" und nicht etwa "We need to finish this until Friday". 
 
10. "Uns" mit "us" übersetzen: "Wir sehen uns morgen" wird leider oft zu "We see us tomorrow". Richtig ist hingegen "We'll see each other tomorrow".