Bild: pixabay // Kaffee am Arbeitsplatz bietet sowohl für Mitarbeiter als aich Arbeitgeber einen echten Mehrwert.

Warum Kaffee nicht nur Mitarbeiter glücklich macht

Von Daniela Ullrich

Vor Arbeitsbeginn, in der Pause oder einfach zwischendurch: Kaffee gehört zum Büroalltag wie Computer oder Schreibtisch.

Das beliebte Heißgetränk ist dabei viel mehr als reiner Muntermacher und Energielieferant. Kaffee-Experte Johannes Hornig verrät, weshalb Kaffee am Arbeitsplatz sowohl für Mitarbeiter als auch Arbeitgeber einen echten Mehrwert bietet.
Die Urlaubszeit ist vorbei und der Alltag hält wieder Einzug in den oberösterreichischen Büros. Ständiger
Begleiter ist hier für viele die Kaffeetasse. Die meisten Firmen und Betriebe haben den hohen
Stellenwert von Kaffee im Büro längst erkannt. Kaffee wirkt sich nicht nur positiv auf Konzentration und
Leistung
aus, sondern hat noch eine Reihe anderer angenehmer Nebeneffekte – sogar finanzieller Natur.

Kaffee als Glücklichmacher

Wer kennt es nicht? Die Woche hat gerade begonnen und man ist schlecht gelaunt. Der Grund:
Zahlreiche Termine sprengen den Kalender und unzählige ungelesene E-Mails warten im Posteingang
darauf, bearbeitet zu werden. In solchen Situationen kann man guten Gewissens zu einer Tasse Kaffee
greifen. Wissenschaftler haben nämlich herausgefunden, dass unser Lieblingsheißgetränk nicht nur gut
schmeckt, sondern auch noch glücklich macht. „Durch den Konsum von Kaffee wird im Köper das
Glückshormon Dopamin ausgeschüttet. So werden im Kopf positive Assoziationen geweckt und es
entsteht ein Gefühl von Wärme und Geborgenheit“, weiß Johannes Hornig. Es soll außerdem
nachweislich den Stresslevel reduzieren und innerer Unruhe entgegenwirken.

Networking beim Kaffeeklatsch

Abgesehen von den positiven Wirkungen für Körper und Geist kann Kaffee auch beim täglichen
Networking mit Kollegen ein wahres Wundermittel sein. Ein gemeinsamer Kaffee zwischendurch ist
unentbehrlich für den Austausch guter Ideen und zur Mitarbeiterbindung. Das Netzwerken mit Kollegen
schafft Raum für neue Einfälle, lässt Mitarbeiter aus starren Denkmustern ausbrechen und sorgt
obendrein für gute Stimmung im Team und Unternehmen.

Finanzielle Vorteile

Dass die Mitarbeiter über den regelmäßigen Kaffee sowie die wache und kommunikative
Arbeitsatmosphäre froh sind, ist verständlich. Aber auch die Arbeitgeber können sich über den regen
Kaffeekonsum in ihrem Büro freuen – und zwar aus finanzieller Sicht. Denn, dass Kaffee zum Büroalltag
dazugehört wie das Telefonieren oder E-Mails schreiben, weiß sogar das Finanzamt. Daher können die
Kosten für den „Arbeitskaffee“ in Österreich als Betriebsausgabe geltend gemacht werden. Arbeitgeber
haben also sehr gute Gründe, den Kaffee für ihre Mitarbeiter zur Verfügung zu stellen und die jeweiligen
Ausgaben dann kumuliert als Aufwendung abzusetzen. Eine klassische Win-Win-Situation.

Freizeit oder Arbeitszeit?

Kaffee im Büro ist also nicht nur gut für das Gemüt und die allgemeine Arbeitsatmosphäre, er zahlt sich
also auch finanziell aus. Wie ist es aber mit der Kaffeepause? Zählt diese zur offiziellen Arbeitszeit oder
schon zur Pause, die von der Arbeitszeit abgezogen wird? „Viele Arbeitgeber nehmen es nicht so ernst,
wenn ihre Mitarbeiter sich hin und wieder bei einer Tasse Kaffee austauschen“, weiß Johannes Hornig,
„denn sie wissen, dass die kurze Auszeit der Arbeitskultur guttut und gerade in der Kaffeepause oft
wichtige Informationen ausgetauscht werden“.

Fazit

Es gibt viele gute Gründe, die für Kaffee im Büro sprechen. Sei es zur Förderung der inneren
Ausgeglichenheit, zum Netzwerken und Brainstormen oder den kleinen Genuss zwischendurch.
Aus welchen Gründen man den Kaffee auch immer zu sich nimmt, wichtig ist, dass der Vorrat im Büro
reicht.