Bild: Hödlmayr // 500 Deckenpaneele schlucken den Schall über den Arbeitsplätzen der neuen Hödlmayr-Dispozentrale.

Neue Schaltzentrale für 400 Hödlmayr LKWs

Von Bernhard Leitner

Logistikunternehmen investierte in Großraumbüro für die Fahrzeug-Disposition.

400 Spezialfahrzeuge für den Autotransport sind unter dem Dach der Hödlmayr-Gruppe in ganz Europa unterwegs. Hier den Überblick zu behalten, Kundenaufträge effizient einzuteilen und dabei auch die Fahrer optimal zu betreuen, ist die Aufgabe jenes 40-köpfigen Dispo-Teams, das von Schwertberg aus die Hödlmayr-Flotte dirigiert.

„Die Dispo ist das Hirn unseres Unternehmens. Und für dieses Hirn wollten wir ein perfektes Arbeitsumfeld schaffen“, sagt Firmenchef Johannes Hödlmayr. Unter der Leitung von Wolfgang Kragl, Manager des Service Centers Transport, entstand in den vergangenen Monaten eine neue Schaltzentrale für die Hödlmayr-Dispo. Auf einer Fläche von 600 m² wurde ein Großraumbüro geschaffen, das die drei bisher räumlich voneinander getrennten Dispo-Teams – nationale Dispo, internationale Dispo und Fahrerbetreuung – zusammenführt.

Zur Förderung des Teamgeists

600.000 Euro hat das Unternehmen hierfür in die Hand genommen. „Die Optimierung der Arbeitsabläufe, kurze Wege, verbesserte Kommunikation und die Förderung des Teamgeists sind die Ziele, die wir mit dem neuen Büro verfolgen“, sagt Kragl. Den perfekten Überblick über die Verkehrsströme liefert eine Porjektionswand auf der Westseite des Büros, auf der Position und Aufträge aller Hödlmayr-LKW in Echtzeit dargestellt sind.

Ein zentrales Kapitel in der Umsetzung war auch das Thema Akustik. Kragl: „Wenn auch nur die Hälfte unserer Disponentinnen und Disponenten gleichzeitig telefoniert, kann der Lärmpegel ein durchaus unangenehmer Faktor für den Einzelnen sein.“ Mit Akustikmöbel, gedämpftem Boden sowie 300 an der Decke montierten Akustikpaneelen wurde diese Herausforderung angenommen. Mit Erfolg, wie Kragl betont: „Sechs Wochen Testphase liegen jetzt hinter uns. Das Feedback der Mitarbeiter ist sehr gut.“ 

Das quittiert auch Firmenchef Hödlmayr mit einem zufriedenen Nicken: „Der Job des Disponenten ist schon fordernd. Mit dem neuen Büro können schaffen wir aber die Voraussetzungen für ein stressreduzierteres Arbeiten“ Um das zu erwartende Firmenwachstum der kommenden Jahre gleich mit zu berücksichtigen, sind noch einige Arbeitsplätze im Büro frei. Kragl rechnet mit bis zu drei Neuaufnahmen pro Jahr.