Kellnerin
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Warum der Tourismus eine tolle Branche ist

Von Daniela Ullrich

Die Tourismus- und Freizeitwirtschaft ist ein Sektor mit guten Jobaussichten. Das Arbeitsumfeld zeichnet sich durch Kommunikation, Kreativität, Fantasie und Flexibilität aus. Das Besondere an einer Beschäftigung im Tourismus ist auch, dass man anderen Menschen echte Freude bereiten kann.

"Die Zufriedenheit der Gäste sind der Erfolg und das Ergebnis der eigenen Arbeit", sagt etwa Therme-Geinberg-Spa-Managerin Jacqueline Papke, die sogar ihren Lebensmittelpunkt des Jobs wegen von Bayern nach Oberösterreich verlegt hat.

Lukas Straßmayr, Kellner in der Lögerhütt’n in Hinterstoder und eigentlich gelernter Landschaftsgärtner, ist der Beweis dafür, dass auch Quereinsteiger gute Jobaussichten im Tourismus haben.

Michael Eggner-Schwarz geht als Skilehrer seiner größten Leidenschaft nach und Coleen Aigner sammelt erste Berufserfahrungen als Rezeptionistin im Hotel Dachsteinkönig in Gosau.

Wer im Tourismus arbeitet, bekennt sich klar zur Dienstleistungsbereitschaft und der intensiven Arbeit am Kunden. Unregelmäßige Arbeitszeiten oder Stresssituationen werden von abwechslungsreichen Aufgaben und wundervollen Begegnungen wett gemacht.

Coleen Aigner Rezeptionistin, Hotel Dachsteinkönig, Gosau

Coleen Aigner, Dachsteinkönig

Kundenkontakt und viel Abwechslung bringt auch der Job an der Rezeption des Hotels Dachsteinkönig mit sich, wo Coleen Aigner seit rund einem halben Jahr tätig ist.Die 19-Jährige hat die Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe Wolfgangsee absolviert, während der Schulzeit auch schon Auslandserfahrungen in Mallorca gesammelt und fühlt sich im Tourismus pudelwohl: "Ich mag den Dienstleistungsgedanken. Man sieht es den Gästen an, dass sie sich auf die Zeit bei uns freuen. Viele sind voller Erwartungen, die wir so gut wie möglich zu erfüllen versuchen."Auch den Mitarbeitern geht es im Dachsteinkönig gut: Geregelte Arbeitszeiten, gemütliche Unterkunft und ein Freizeitparadies vor der Haustür halten das Team bei Laune: "Wir genießen vergünstigte Konditionen bei den Seilbahnen, da macht Skifahren gleich doppelt Spaß."

Lukas Straßmayr Kellner, Lögerhütt’n, Hinterstoder

Lukas Straßmayr, Löger Hütt'n

In die vierte Saison startet heuer Lukas Straßmayr auf den Hutterer Böden in Hinterstoder. Sommer wie Winter bewirtet der 23-Jährige die Gäste der Lögerhütt’n und hat enormen Spaß daran. "Der Umgang mit den Leuten auf der Hütte heroben ist ganz anders als im Tal. Die Gäste sind unbeschwerter, umgänglicher und einfach viel besser drauf."Lukas, der eigentlich gelernter Landschaftsgärtner ist, kann sich momentan keinen schöneren Beruf vorstellen: "Der Job im Service ist fordernd und stressig, aber auch sehr abwechslungsreich. Ich agiere als Reiseleiter, Entertainer und Kellner in einer Person. Das taugt mir."Die Kondition stimmt bei dem Oberösterreicher, der die Aprés Skiabende als persönliches Highlight bezeichnet. "Von der guten Laune kann man nicht genug bekommen. Die entschädigt für den enormen Einsatz und den vielen Stress."

Jacqueline Papke, Spa-Managerin, Therme Geinberg

Chaqueline Papke, Spa-Managerin, Therme Geinberg

Wenn die Gäste der Therme Geinberg einen tiefenentspannten Eindruck machen, Beautybehandlungen und Massagen termingerecht starten und sich Damen und Herren an der Spa-Rezeption gut beraten fühlen, dann ist das der professionellen Arbeit von Jacqueline Papke zu verdanken.Die 36-Jährige zieht seit vier Jahren die Fäden im Hintergrund, ist aber auch "an der Front" im Einsatz: "Ich arbeite in einer Art Sandwich-Position. Meine Aufgabe ist es, unsere Gäste, aber auch die Mitarbeiter und die Geschäftsführung bei Laune zu halten", sagt Papke, die das "Mittendrin sein" und die Abwechslung bei ihrer Arbeit liebt.Die gelernte Kosmetikerin und Wellnesstherapeutin genießt es, den Kunden eine unbeschwerte Zeit bescheren zu können: "Viele checken gestresst ein und gehen entspannt nach Hause. Es ist immer wieder ein schönes Gefühl, dazu beitragen zu können."

Michael Eggner-Schwarz, Skilehrer, Skischule Kunterbunt, Kirchschlag

Michael Eggner-Schwarz, Skilehrer, Skischule Kunterbunt, Kirchschlag

Seine größte Leidenschaft, das Skifahren, macht Michael Eggner-Schwarz als Chefskilehrer im Winter in Kirchschlag zum Beruf.Der 46-Jährige hält nicht nur Kurse ab, sondern ist auch für die Einteilung und den reibungslosen Ablauf verantwortlich. Freien Tag gibt es in der Saison keinen, das macht ihm aber nichts aus. "Ich habe einen absolut positiven Job. Als guter Skilehrer kann man motivierten Gästen in ein paar Stunden das Skifahren beibringen und ihnen ein positives Lebensgefühl in der Natur mitgeben", sagt Eggner-Schwarz. "Das zufriedene Grinsen wird bei Kindern, die am Ende eines Kurses bei den Skirennen die Hänge runtersausen, noch breiter", so der Skilehrer.Im Sommer gestaltet sich sein Berufsleben flexibel. Vor drei Jahren war der Mühlviertler als Skilehrer in Australien im Einsatz, letzten Sommer hat er Oberösterreich für Google im Streetview Auto abfotografiert.