Viele Frauen in Führungspositionen

Der Frauenanteil an Mitarbeitern beim Land OÖ beträgt 67 Prozent. Bild: Skovdal & Skovdal (colourbox.com) Sonderthemen-Redaktion

Das Land OÖ zählt zu den führenden Arbeitgebern unseres Bundeslandes

Das Land Oberösterreich zählt zu den größten und führenden Arbeitgebern unseres Landes. Die Suche nach gutem Personal macht auch vor dem Land nicht halt. IT-Spezialisten, Amtsärzte und Sozialarbeiter stehen ganz oben auf der Liste bei der Suche nach Mitarbeitern.

Die Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben ist dem Land als Arbeitgeber wichtig. Moderne Arbeitszeitmodelle mit flexiblen Gestaltungsmodellen sowie Teilzeit und ein individuelles Karenzmanagement werden geboten. 11.000 der insgesamt 24.000 Mitarbeiter beim Land Oberösterreich sind Teilzeit beschäftigt. Das entspricht einer Quote von 45 Prozent.

Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 291 Menschen nach Objektivierungsverfahren in den Landesdienst aufgenommen, 110 Männer und 181 Frauen. Alle Beschlüsse des Personalbeirates seien einstimmig erfolgt, heißt es aus dem Büro von Landeshauptmann Thomas Stelzer, der in der Landesregierung auch die Personalagenden inne hat.

360 Ferialpraktikanten haben im Sommer 2018 berufliche Erfahrungen beim Land Oberösterreich sammeln können. Derzeit absolvieren 146 Lehrlinge ihre Ausbildung im Land, 47 davon wurden im vergangenen Jahr aufgenommen.

Das Land Oberösterreich beschäftigte mit Stand Oktober 2018 inklusive Spitälern 24.000 Menschen, davon 16.000 Frauen. Das entspricht einem Frauenanteil von 67 Prozent und einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 1,6 Prozentpunkte. Vor allem beim Anteil von Frauen in Führungsfunktionen sieht sich das Land Oberösterreich in einer Vorreiterrolle. Seit 2015 ist der Frauenanteil in leitenden Funktionen um fünf Prozentpunkte auf 30 Prozent gestiegen. Mittlerweile gibt es in Oberösterreich fünf Bezirkshauptfrauen.

Quote wird mehr als erfüllt

Besonderen Wert legt das Land Oberösterreich auf die Beschäftigung von Menschen mit Beeinträchtigung. 1196 waren mit Stand Oktober 2018 in einem Dienstverhältnis mit dem Land, das die gesetzliche Quote inklusive inklusive Spitälern und Schulen erfüllt. Beim Amt der Oberösterreichischen Landesregierung werde die Quote sogar übererfüllt.