Jeder Dritte, der Arbeitskleidung trägt, ist mit ihr unzufrieden

Jeder Dritte, der Arbeitskleidung trägt, ist mit ihr unzufrieden

Eine Studie untersucht die Wirkung von Arbeitskleidung auf die Träger.

EBEN IM PONGAU. Erstmals liegt in Österreich eine Umfrage vor, die die Wirkung von Arbeitskleidung auf Träger und Kunden untersucht. Dafür wurden im Auftrag des Salzburger Arbeitsbekleidungsspezialisten Toferer Textil bundesweit 500 Personen befragt. Demnach tragen 59 Prozent aller berufstätigen Oberösterreicher Arbeitskleidung. Allerdings fühlt sich jeder Dritte nicht wohl darin. Der meistgenannte Grund für die Unzufriedenheit ist der persönliche Geschmack der Mitarbeiter, der schlichtweg nicht getroffen wurde (29 Prozent). Dicht gefolgt von unzureichendem Tragekomfort (28 Prozent). Jeder Fünfte findet außerdem, dass das Gewand allgemein nicht gut oder modern aussieht.

"Wenn ein Unternehmen darauf achtet, dass sich seine Mitarbeiter in ihrer Kleidung wohlfühlen, macht das auch auf die Kunden einen guten Eindruck und verbessert das Image", sagt Firmenchef Andreas Toferer.

Bequemlichkeit geht vor

Werden die Österreicher nach dem wichtigsten Kriterium für gern getragene Arbeitskleidung befragt, nennen fast acht von zehn Personen den Faktor Bequemlichkeit. Eine hohe Funktionalität, gute Passform und schlussendlich hohe Qualität sind beinahe genauso wichtig wie der Tragekomfort. Zirka die Hälfte der Personen gab außerdem an, dass die Arbeitskleidung sichtbar zum Unternehmen und dessen Werten passen müsse. Das Mitarbeitergewand muss also individuell sein und gefallen. Für Toferer ist damit klar: "Wer Mitarbeiterkleidung kauft, muss bei den Menschen ansetzen, die sie tragen: den Mitarbeitern." Das könne umgesetzt werden, indem etwa langjährige Teammitglieder in die Entscheidung miteinbezogen werden.