Bild: Pixabay // In Masterstudien-Lehrgängen – auch in technischen Studien in Großbritannien – ist es üblich, einen Geschäftsplan entwerfen zu müssen.

Mehr Saatgut, bitte

Von Sigrid Brandstätter

Diese Woche diskutierte Wirtschaftsministerin Schramböck in London mit ausgewanderten österreichischen Gründern. Welche Anreize es bräuchte, um mit ihren Firmen zurück in die Heimat zu gehen? Die Antworten reichten von leichterem Zugang zu Geldgebern und Förderungen bis zur nötigen Änderung der gesellschaftlichen Einstellung und Wertschätzung von Unternehmertum. Die Gründer, die selbst allesamt über einen Uni-Abschluss verfügen, wünschten sich interessanterweise auch, dass an den heimischen Unis und Fachhochschulen vermehrt Gründer-Gen gesät werden sollte.

So sei es in Masterstudien-Lehrgängen – auch in technischen Studien in Großbritannien – üblich, einen Geschäftsplan entwerfen zu müssen. Auch ein Gründerwettbewerb wird simuliert. In Österreich fehle nicht nur diese Vorbereitung. Auch gelte es als zu wenig cool, in einem Start-up zu arbeiten, so die Gründer. Zwar können einzelne Fachhochschulstandorte wie Hagenberg und Steyr auf erfolgreiche Gründungen verweisen. Generell ist an den Argumenten aber schon was dran.