Bild: Strasser // Johann Lafer hat sich am Möbelsalon in Mailand in den Mühlviertler Monolith verliebt.

Natursteinküche aus dem Mühlviertel für Johann Lafer

Von Sigrid Bandstätter

In Johann Lafers Kochschule in Guldental steht eine sieben Meter lange ST-ONE im Dauereinsatz.

Eine Naturstein-Kochinsel der Superlative direkt aus dem Werk von Strasser Steine in St. Martin orderte Johann Lafer für seine Kochschule in Guldental. Dort ist der Mühlviertler Monolith „ST-ONE“ im Dauereinsatz. Der rund sieben Meter lange Block ist die wohl längste Natursteinküche aus einem Guss, die es gibt. „Es ist eine Freude, sich mit schönen Dingen zu umgeben. Noch lieber ist es mir, wenn diese auch im alltäglichen Gebrauch ihren Wert beweisen“, sagt der aus dem Fernsehen bekannte Spitzenkoch und „Markenbotschafter des Mühlviertler Unternehmens. Am „Salone del Mobile“ in Mailand hatte sich Lafer auf den ersten Blick in das Design des Küchenblocks verliebt. In Lafers Kochschule stellt der sieben Meter lange Koloss täglich unter Beweis, wie robust Naturstein ist, denn kratz- und schnittfest, hitzebeständig, hygienisch und pflegeleicht wollte Lafer seine Küche haben.

Meilenstein in der Erfolgsgeschichte

Für Strasser Steine-Geschäftsführer Johannes Artmayr ist die Kooperation mit Johann Lafer ein Meilenstein in der Erfolgsgeschichte der ST-ONE: „Seine Begeisterung macht Johann Lafer zum wahren Markenbotschafter. Mit dem hohen Anspruch an Qualität und Design befinden wir uns absolut im Gleichklang. Und was gibt es schließlich Schöneres, als einen Meister seines Faches mit dem richtigen Werkzeug glücklich zu machen.“ Nur 25 namhafte Partner weltweit vertreiben übrigens die Designer-Küche. So steht dei ST-ONE in Schauräumen in Shanghai und Florida, in Berlin, Zürich und Wien. 100 Stück der zwischen 40.000 und 60.000 Euro teuren Kücheninseln wurden bereits verkauft.

Im Bereich Naturstein-Arbeitsplatten, dem Hauptprodukt des Unternehmens, ist Strasser Steine österreichischer Marktführer und auf dem besten Weg, diese Spitzenstellung auch im europäischen Ausland abzusichern. Der Exportanteil ist im vergangenen Jahr von 25 auf mehr als 30 Prozent gestiegen. Der Umsatz konnte von 30,4 Millionen auf 32,2 Millionen Euro weiter ausgebaut werden. Treiber der positiven Entwicklung ist der deutsche Markt, wo Strasser Steine mit einer Vertriebsniederlassung bei Ingolstadt vertreten ist.

Ausbau in St. Martin geplant

„Die aktuelle Entwicklung erfüllt ganz und gar unsere Erwartungen und so können wir davon ausgehen, dass wir den Produktionsstandort im Mühlviertel in den nächsten Jahren weiter ausbauen werden“, freut sich Geschäftsführer Artmayr.