Sich zugehörig fühlende Mitarbeiter machen Unternehmen erfolgreicher
Bild: Nick Freund

Sich zugehörig fühlende Mitarbeiter machen Unternehmen erfolgreicher

Deloitte-Studie erhob wichtige Aspekte zur Krisenbewältigung.

Das Zusammengehörigkeitsgefühl unter Kollegen fördert deren Engagement für ihren Arbeitgeber. Davon zeigten sich 79 Prozent der Teilnehmer an einer Deloitte-Studie überzeugt. In den vergangenen Monaten wurden 9000 Führungskräfte aus 119 Ländern, darunter aus Österreich, befragt, welche Themen zur Krisenbewältigung eine zentrale Rolle spielen werden.

Auch wenn mehr als Dreiviertel aller Teilnehmer das Zusammengehörigkeitsgefühl als entscheidend für den Unternehmenserfolg ansehen, haben lediglich 13 Prozent Strategien entwickelt, um den Zusammenhalt zu stärken. Laut Julian Mauhart von Deloitte Österreich sind dafür drei Bausteine notwendig: Die grundlegende Komponente ist, sich gut aufgehoben zu fühlen – so, wie man ist. Dazu braucht es Fairness und Respekt. Komponente Nummer zwei ist die persönliche Verbundenheit mit Kollegen und Teams. Und schließlich sind die Übereinstimmung mit den Unternehmenszielen und die Überzeugung, einen wesentlichen Beitrag dazu zu leisten, wichtig.

Spielt all das zusammen, steigt laut Studie die Wahrscheinlichkeit, die finanziellen Unternehmensziele zu erreichen, auf das Doppelte, die Innovationskraft und Agilität sogar auf das Sechsfache.

Weiterbildung anpassen

53 Prozent der Unternehmen rechnen damit, dass mehr als die Hälfte ihrer Mitarbeiter in den kommenden drei Jahren völlig neue Kompetenzen lernen müssen. Mehr Geld dafür in die Hand zu nehmen reiche nicht. Mauhart: "Das Ziel ist nicht die exakte Planung, sondern auf unterschiedliche Szenarien vorbereitet zu sein und daran laufend die Lernprogramme auszurichten."