Anne Pömer-Letzbor: Mein erster Ferialjob

Von Daniela Ullrich

Geschäftsführerin der City Wohnbau Letzbor GmbH und Letzbor Hausverwaltungs GmbH

Mein erster Ferialjob war: Im Juli 2001 machte ich bei der Firma Keba in der Abteilung Bankautomation in der Administration und im Marketing ein Praktikum.

Das war meine Aufgabe: Unterstützung der Abteilungsleiter – einfach schlicht alles was operativ in einem Büro anfällt. Ich wurde sehr schnell integriert und schon bald nicht mehr „nur“ als Praktikantin wahrgenommen.

Das habe ich damals dafür verdient:  Daran kann ich mich ehrlicherweise nicht mehr erinnern.

Das habe ich mir darum gekauft: Ich war shoppen – ich denke es war ein Sommerkleid. Und auf Urlaub bin ich auch gefahren.

Mein schlimmster Ferialjob war: Im Sommer 2002 im Unternehmen meiner Eltern. Es war das erste Mal, dass sich berufliches und privates unmittelbar vermischt hat. „Das haben wir doch zwischen Tür und Angel schon besprochen", obwohl ich zu dem Zeitpunkt noch nicht im „Arbeitsmodus“ war, war eine neue Erfahrung. Das hat sich natürlich bis heute geändert – als Firmen-Chefin von zwei Unternehmen und Mama von zwei Kindern befinde ich mich quasi 24/7 im „gemischten Arbeits- und Mutter-Modus“

Hier würde ich gerne einen Tag als Ferialarbeiter jobben: In einer Küche der Systemgastronomie, wie bei McDonalds. Ich fände es spannend, genauen Einblick in die bis ins kleinste Detail definierten Prozesse zu bekommen. Es ist ja fast eine Art Sinfonie, wie die einzelnen Arbeitsschritte optimiert ineinandergreifen. Das System funktioniert erfolgreich auf der ganzen Welt wie ein Uhrwerk, trotz weitreichender regionaler Unterschiede und ich möchte die Hintergründe erfahren, warum das so ist. Darum: Es wäre sicher eine weitere spannende Erfahrung!