Bild: WK OÖ

Doris Hummer: Mein erster Ferialjob

Von Daniela Ullrich

Doris Hummer ist bei DOMICO Dach-, Wand- und Fassadensysteme Geschäftsführende Gesellschafterin, zudem Gesellschafterin der Whitebox GmbH und Präsidentin der WKO Oberösterreich.

Mein erster Ferialjob war…
Im elterlichen Familienunternehmen und ist schon lange, lange her.

Das war meine Aufgabe:
Ich musste damals die neue Buchhaltungssoftware mit Daten befüllen. Also Werte aus endlosen Listen eintippen und dabei möglichst keine Fehler machen.

Das habe ich damals dafür verdient:
Das kann ich heute nicht mehr sagen, aber ich war zufrieden.

Das habe ich mir darum gekauft:
Das Geld wurde natürlich sofort an den Wochenenden beim Einkaufen oder bei der abendlichen Freizeitgestaltung ausgegeben.

Mein schlimmster Ferialjob war
Davon sind mir zwei in Erinnerung: beim einen ging es um Bürokratie in Hochkultur, nämlich um stupides Zettelsortieren ohne jeden erkennbaren Sinn. Beim anderen gab es einfach fast nichts zu tun, was noch schlimmer war. Beide Jobs waren aber nicht im Familienbetrieb.

Hier würde ich gerne einen Tag als Ferialarbeiter jobben: Ferialjobs sind eine gute Möglichkeit um Einblicke in Unternehmen zu gewinnen. Ich habe dabei schon viel kennengelernt - angefangen von der Gastronomie, den Handel über einen Staatsbetrieb bis hin zu Industrieunternehmen. Als WKOÖ-Präsidentin habe ich das Privileg viele interessante Unternehmen im In- und Ausland besuchen zu dürfen weshalb sich die Frage nach Ferialarbeit nicht mehr stellt.