Bild: Tractive

Michael Hurnaus: Mein erster Ferialjob

Von Daniela Ullrich

Michael Hurnaus ist Geschäftsführer des Start-up Tractive

Mein erster Ferialjob war: Hilfsarbeiter in einer Gartengestaltungsfirma in Aigen-Schlägl, in der Nähe wo ich aufgewachsen bin. Das muss 1996 oder 1997 gewesen sein.

Das war meine Aufgabe: Ich wurde eingesetzt, wo auch immer eine helfende Hand benötigt wurde: Steine schlichten, Gräser zupfen, Rindenmulch verteilen, Bäume Pflanzen etc… Ich durfte damals sogar ab und zu mit einem Minibagger und einem Bobcat fahren, was ich damals super spannend fand.

Das habe ich damals dafür verdient: 2.800 Schilling, also knapp 200 Euro. 

Das habe ich mir darum gekauft: Mein erstes Handy, zu Zeiten, wo kaum jemand ein Handy kannte. (Ericsson GA628 für die Oldies).

Mein schlimmster Ferialjob war: Ich hatte nie einen schlimmen Ferialjob. Ich habe es immer spannender gefunden etwas zu probieren und zu lernen und vor allem, gefordert zu werden. Schlimm wäre für mich gewesen, wenn ich wo nur meine Zeit hätte absitzen müssen und sich der Tag dadurch lang angefühlt hätte.

Hier würde ich gerne einen Tag als Ferialarbeiter jobben: In der Gastronomie, Weil ich glaube, dass man das mal probiert haben muss. Sicher ein sehr harter Job, den man vermutlich nur versteht, wenn man ihn selbst ausprobiert hat. Oft wird gejammert wenn mal das Getränk zu spät kommt oder das falsche Essen serviert wird und zu selten wird dem Personal gedankt, wenn sie etwas gut machen. Ich glaube man kann sich besser in die Situation des Personals versetzen, wenn man es mal selbst probiert hat.