Bild: Nexus

Vom Start-up zur fixen Größe in der Kunststoffbranche

Von Martin Roithner

Nexus verarbeitet flüssiges Silikon und liefert bis nach Singapur und Australien. Die Firma „leidet“ sogar unter Wachstumsschmerzen.

Oberösterreichs Kunststoffbranche ist bekannt dafür, auch über die Landesgrenzen hinaus Aufsehen zu erregen. Zu den etablierten Größen wie Greiner oder Starlim Sterner gesellt sich seit einigen Jahren eine Firma mit Sitz in Eberstalzell: Nexus Elastomer. Das 2007 gegründete Unternehmen hat sich darauf spezialisiert, flüssiges Silikon zu verarbeiten.

Zum einen werden Spritzguss-Werkzeuge hergestellt, zum anderen Gesamtlösungen für Produzenten von Haushaltsartikeln und Elektrogeräten. Nexus arbeitet mit Maschinenherstellern zusammen, auf deren Anlagen die Technologie aus Eberstalzell zum Einsatz kommt. „Mit dieser kann man Luft und Silikon trennen, was einen Vorteil bringt“, sagt Geschäftsführer Dietmar Waizenauer. Silikon finde in immer mehr Bereichen Anwendung, etwa Medizin, Elektronik und Wohnung.

Nexus beschäftigt 55 Mitarbeiter am Standort und in einer Niederlassung in Shenzhen in China. Noch heuer soll an der US-Ostküste eine weitere Niederlassung eröffnet werden. „Wir könnten noch schneller wachsen, wenn wir mehr Mitarbeiter bekämen“, sagt Waizenauer. Der Umsatz soll heuer rund elf Millionen Euro betragen. 98 Prozent der Produkte gehen in den Export – zum Beispiel nach Singapur und Australien.