Arbeitsplatz Natur: Ökokreis bietet Ausbildung zum Landschaftspfleger

Arbeitsplatz Natur: Ausbildung zum Landschaftspfleger

Von Susanna Sailer

Einjähriger Intensivlehrgang mit Abschlussprüfung in Ottenstein.

OTTENSTEIN. Wer gerne in und mit der Natur arbeiten möchte, kann sich im niederösterreichischen Waldviertel das nötige Rüstzeug dazu holen. Die 13-monatige Ausbildung zum Landschaftspfleger mit Lehrabschlussprüfung wird österreichweit ausschließlich vom Verein Ökokreis angeboten, der seinen Sitz im einstigen Getreidespeicher nahe dem Schloss Ottenstein (Bezirk Krems) hat.

"Es handelt sich um eine anspruchsvolle Facharbeiter-Intensivausbildung für Menschen, die ihren erlernten Beruf nicht mehr ausüben können oder keine verwertbare Ausbildung besitzen", sagt Ökokreis-Geschäftsführerin Ute Blaich.

Als handwerkliche Basis erhalten die künftigen Landschaftspfleger eine gediegene Grundlage im Landschaftsgartenbau. Blaich: "Zudem gibt es Unterrichtseinheiten, die über das konventionell Landschaftsgärtnerische hinausgehen." Vermittelt werde Wissen über das Arbeiten in Naturschutzgebieten, Bio-Landbau, Humuswirtschaft und über den Lebensraum Wasser.

Begehrte Facharbeiter

Vor allem akademisch ausgebildete Landschafts- und Gartengestalter finden in Landschaftspflegern handwerklich geschulte Praktiker zur Umsetzung ihrer Gestaltungspläne. Personen, die projektorientiert und kreativ arbeiten wollen, können Aufgaben in der Wissenschaft, im Bio-Gartenbau, im Naturschutz, in der Garten- und Umweltberatung oder in der Ökopädagogik übernehmen. Blaich: "Unsere Leute können auch mit der Motorsäge einen Baum aufbereiten, sind also universell einsetzbar."

Info-Tage zum Kurs 2019 finden am 4. Oktober und 15. November bei Ökokreis statt, die Aufnahmeprüfung am 13. Dezember 2018. Personen aus Oberösterreich, die sich für einen der 18 Ausbildungsplätze interessieren, können sich bei Ökokreis informieren oder sich mit der AMS-Geschäftsstelle Krems (Kontakt: Evelyn Feiertag) in Verbindung setzen.