Kardea: Finanzbildungspreis für die Europaschule Linz

Kardea: Finanzbildungspreis für die Europaschule Linz

Auszeichnung soll verantwortungsvollen Umgang mit Geld fördern.

Die Schülerinnen und Schüler der Europaschule Linz haben guten Umgang mit Geld unter Beweis gestellt – und sind dafür diese Woche in Wien mit dem Finanzbildungspreis "Kardea" ausgezeichnet worden. Zwei Volksschulklassen hatten sich intensiv und im Detail mit dem Thema Geld auseinandergesetzt, indem sie die Geschichte, die Produktion und den Wert von Geld beleuchteten. Auch der Umgang mit Taschengeld wurde thematisiert. Anhand eines realen "Jausenverkaufs" wurden wirtschaftliche Zusammenhänge spielerisch entdeckt: Am Ende des Projekts gab es sogar eine zusammenfassende Radiosendung. Neben der Europaschule Linz wurden noch elf weitere Projekte ausgezeichnet. Insgesamt waren 160 Schüler dabei.

Alle Schulformen dabei

Kardea ist der erste österreichweite Finanzbildungspreis für junge Menschen und ihre Ideen rund um das Thema Geld. Er richtet sich an Schüler aller Schulformen. Der Preis wurde von der Erste Stiftung, der Wirtschaftsuniversität Wien, dem Erste Financial Life Park und Three Coins ins Leben gerufen und heuer erstmals in Wien verliehen.

Die Auszeichnung solle dazu genutzt werden, den bewussten und verantwortungsvollen Umgang mit Geld zu fördern, sagte Three-Coins-Geschäftsführer Goran Maric. So sei jede vierte Person, die bei der Schuldenberatung Hilfe suche, jünger 30 Jahre. Jeder zweite Österreicher habe Konsumschulden, und der größte Stressfaktor für die Österreicher sei Geld. Laut Erste-Bank-Generaldirektor Andreas Treichl kann die finanzielle Bildung nicht früh genug beginnen. Die finanzielle Gesundheit käme gleich nach der körperlichen.