17 Betriebe rufen mit FH OÖ neues duales Studium ins Leben
Bild: LISA SCHAFFNER// Pommer, Hendorfer, Achleitner, Rübig

17 Betriebe rufen mit FH OÖ neues duales Studium ins Leben

Die Bachelor-Ausbildung "Intelligente Produktionstechnik" geht einher mit einem fixem Job.

2000 Absolventen der Studienrichtungen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) treten in Oberösterreich jährlich ihre ersten Jobs in der Industrie an. Zwei Drittel davon kommen aus den Fachhochschulen Wels und Hagenberg. "Das ist noch zu wenig", sagt Günther Hendorfer, wissenschaftlicher Leiter der FH Oberösterreich.

In einer gemeinsamen Initiative mit Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner und Günter Rübig, Obmann der Sparte Industrie in der Wirtschaftskammer, wurde das duale Bachelor-Studium "Intelligente Produktionstechnik" ins Leben gerufen. Start mit 20 Studienplätzen an der FH Wels ist diesen Herbst. Mit dabei sind 17 Leitbetriebe, darunter voestalpine Stahl, Fill, Fronius, KTM und Trumpf Austria. Die duale Bachelor-Ausbildung läuft drei Jahre. Die ersten beiden Semester verbringen die Studierenden mit dem theoretischen Teil im Bereich Mechatronik und Intelligente Produktion an der FH Wels.

Ab dem dritten Semester werden bei den kooperierenden Unternehmen in Blockform die praktischen Kenntnisse vermittelt. Die Bewerber werden von den Unternehmen rekrutiert und erhalten einen Arbeitsvertrag als technische Angestellte ab dem zweiten Studienjahr. Rübig: "Die Chance, dass jemand nach dem Studium im Unternehmen bleibt, dürfte hoch sein. Wir gehen davon aus, mit dem dualen Studium ein Erfolgsmodell geschaffen zu haben."

Verzahnung mit AHS

Als Zielgruppen nennt Achleitner "Personen, die nach der AHS sich im Wirtschafts- und Industriebereich orientieren wollen". Laut Gerhard Pommer, Personalchef der voestalpine Stahl, tue sich hier durch den hohen Anteil an AHS-Maturantinnen "ein wichtiger Zugang für Frauen in technischen Berufen auf".

Infos und Bewerbungen hier.