Bauboom an der Kepler-Universität
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Bauboom an der Kepler-Universität

LINZ. Gleich sechs Baustellen starten: Neue Häuser für Lehre, Wissenschaft, Forschungsfirmen

Die Linzer Johannes-Kepler-Universität entwickelt sich ab April zur Riesenbaustelle. Insgesamt sechs neue Projekte werden am Campus und an der Linzer Gruberstraße gestartet. "Jetzt geht die Bauoffensive richtig los", sagt Rektor Meinhard Lukas.

  1. Open Innovation Center: Im April startet der Bau des Open-Innovation-Centers des Linz Institute of Technology (LIT) nahe des TNF-Turms. Herzstück des Hauses ist die einzige universitäre Pilot-Forschungsfabrik in Österreich. "Hier arbeiten Forscher aus Industrie und JKU gemeinsam", sagt Lukas. Im Mittelpunkt steht die Fabrik der Zukunft: Wie lässt sich die Produktion mit intelligenten Maschinen optimieren?
  2. Med-Campus: Auch hier rollen im April die Bagger an. Im Park zwischen der Linzer Gruberstraße und dem Med-Campus III (früher AKH) des Kepler-Uni-Klinikums entsteht das Zentrum für die Medizinische Fakultät: In vier Gebäuden finden um einen zentralen Platz für Hörsäle, Bibliothek, Labore und Verwaltung Platz. Im Endausbau werden dort 1400 Studenten, 400 Professoren und 100 weitere Mitarbeiter tätig sein.
  3. Neue Bibliothek: Im Juni startet die Aufstockung der Bibliothek. Auf das bestehende Gebäude wird ein Geschoß so aufgesetzt, dass darunter ein Vorplatz entsteht. Oben finden Räume zum Studieren und für Neue Medien Platz.
  4. Somnium: Derzeit wird der Turm der Technisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät (TNF) saniert. Ab Juni wird auf dem Dach das Somnium gebaut: ein offener Aufbau aus Stahlgittern. In der begehbaren und begrünten Aussichtsplattform sollen auch Veranstaltungen stattfinden.
  5. Die Kepler-Hall wird ab Sommer auf dem Gelände des Parkplatzes im Eingangsbereich errichtet. "Sie wird der zentrale Eingangsbereich und Infostelle für die Uni", sagt der Rektor. Auch Veranstaltungen soll es dort geben.
  6. Science Park: Im Herbst ist Baustart für die letzten beiden Gebäude des Science Parks. Dort sind forschungsnahe Firmen untergebracht, auch die Managementakademie (LIMAK) findet Platz. Auf 17.000 Quadratmetern Nutzfläche entstehen 400 neue Arbeitsplätze. Insgesamt arbeiten dann im Science Park 1200 Menschen. (hes)
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