FH Oberösterreich
Bild: FH OÖ/Baier

Neues FH OÖ-Studium rüstet für die Autozukunft

Bis Ende August sind Bewerbungen für den Bachelor-Studiengang Automotive Comupting (AC) der FH Oberösterreich am Campus Hagenberg möglich.

Seit kurzem ist die Genehmigung des neuen FH-Studiums offiziell durch. "Wir freuen uns, grünes Licht für Automotive Computing bekommen zu haben. Jetzt können wir jenes Know-how vermitteln, das benötigt wird, um die digitale Revolution im Autoverkehr mitzugestalten", sagt Studiengangsleiter Gerald Ostermayer.

Im Fokus des neuen Studiums steht weit mehr als neue Antriebsarten und selbstfahrende Autos. Es geht darum, mit Hilfe der IT den Straßenverkehr sicherer, effizienter, ressourcenschonender und auch innovativer zu gestalten. "Also Staus vermeiden, Unfälle verhindern und Umweltbelastungen reduzieren“, so Ostermayer. Dazu können nicht nur moderne Assistenzsysteme, sondern auch kommunizierende Fahrzeuge beitragen. Autos, die sich miteinander und mit der Straßeninfrastruktur verständigen können. Um diese Möglichkeiten sinnvoll nutzen zu können, müssen professionelle IT-Systeme und Services entwickelt werden.

Technische und naturwissenschaftliche Grundlagen

Genau hier setzt das neue, sechssemestrige Bachelorstudium an. Es vermittelt einerseits technische und naturwissenschaftliche Grundlagen und andererseits Kenntnisse in den Bereichen Softwaretechnik und Automotive Engineering. Aber auch Themen wie Infotainment im Auto, Sicherheit in automotiven Systemen, Business Management und Innovationsmanagement spielen im Studienplan von Automotive Computing eine wichtige Rolle.

„Den Absolventinnen und Absolventen unseres Studiums stehen spannende Jobchancen offen. Sie bilden das Bindeglied zwischen der Welt der klassischen Softwareentwicklung und der straßenbasierten Mobilität und sind – so haben unsere Umfragen bei Unternehmen ergeben – stark nachgefragt“, betont Ostermayer. Potentielle Arbeitgeber sind sowohl Fahrzeug- und Zuliefererindustriebetriebe als auch Service- und Contentanbieter, Systemlieferanten und Straßeninfrastrukturbetreiber sowie IT-Unternehmen allgemein.

Insgesamt 28 Studienplätze stehen zur Verfügung. Die Zugangsvoraussetzung ist die Hochschulreife oder der erfolgreiche Abschluss einer einschlägigen Studienberechtigungsprüfung.

Weitere Infos und hier geht es zur Anmeldung.