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"Magnet für Vordenker" wird 50

Die Kepler-Uni gründete 1968 die Technisch-Naturwissenschaftliche Fakultät – und brachte seither viele Innovationen hervor.

1968 - Gründung: Bereits zwei Jahre nach ihrer Gründung wurde die damalige Hochschule für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften um die Technisch-Naturwissenschaftliche Fakultät (TNF) erweitert. Ein Jahr später startete der Studienbetrieb mit den Fächern Mathematik, Informatik und Rechentechnik. "Linz war die erste Hochschule in Österreich, die ein Informatikstudium anbot", sagt Dekan Norbert Müller. Später folgten Physik und Chemie.

1977 - Der TNF-Turm wurde eröffnet. Das zehnstöckige Gebäude ist bis heute markanter Blickfang der Kepler-Uni. Derzeit wird der Turm saniert und mit dem weithin sichtbaren Somnium, einer Aussichtsplattform, erweitert. Anfangs herrschte an der Uni Platznot: "Ich kann mich noch daran erinnern, dass manche Institute in Privatwohnungen untergebracht waren", sagt Dekan Müller.

1990 - Das Mechatronik-Studium startete. "Das Kind unserer Fakultät", sagt Müller. "Damit ist uns ein Welterfolg gelungen." 2015 wurde das Linz Institute of Technology gegründet, in dem die technologische Forschung und Lehre der Uni gebündelt sind.

2019 - Das Open-Innovation-Center wird eröffnet. Derzeit wird das Gebäude um 25 Millionen Euro auf dem Campus errichtet. Herzstück ist eine Pilotfabrik, in der die Produktionsprozesse der Zukunft entwickelt und erprobt werden sollen. Außerdem gibt es im Open-Innovation-Center offene Arbeitsplätze und Hörsäle.

Aktuell hat die TNF, die Landeshauptmann Thomas Stelzer beim Festakt Ende September als "Magnet für Quer- und Vordenker" bezeichnete, 58 Institute und 1000 Mitarbeiter. In einer Kampagne wirbt die Uni um Studierende. "Studenten in Technik und Naturwissenschaft sind für die Region wichtig", so Müller.