Die Limak wächst und sieht in der Digitalisierung großes Potential
Bild: Sabine Kneidinger

Limak wächst und sieht Potential in der Digitalisierung

Die Zahl der Teilnehmer konnte 2017 verdoppelt werden.

LINZ. Die Linzer Managementakademie (Limak) blickt im 29. Jahr ihres Bestehens auf ein erfolgreiches 2017 zurück: Mehr als 300 Personen haben im Vorjahr an den akademischen Weiterbildungsprogrammen (MBA und Universitätslehrgänge) teilgenommen. 1750 Teilnehmer von 47 Unternehmen haben zudem ein Projekt von Limak In.Spire besucht: Unternehmen können auch eigens angepasste Programme für Führungskräfte bei der Limak belegen. Laut Limak-Geschäftsführer Gerhard Leitner konnte die Zahl der Teilnehmer im Vorjahr verdoppelt werden. "Neben dem attraktiven Angebot ist diese gute Entwicklung auch der Hochkonjunktur geschuldet", ergänzte Limak-Präsident Franz Gasselsberger.

Auch in Wien präsent

Großes Potenzial sieht Leitner in den kommenden Jahren im Bereich der Digitalisierung: Einerseits wurden drei neue Digitalisierungs-MBAs entwickelt. Andererseits soll dieses Thema als fester Bestandteil in alle Programme aufgenommen werden. Mit diesem Angebot ist die Managementakademie seit 1. März auch in Wien präsent. Die Kurse starten im November. "Wir müssen schauen, wie es läuft. Ein Angebot in weiteren Bundesländern ist durchaus vorstellbar", sagt Leitner.

Für 2020 ist die Übersiedelung der Limak vom Bergschlössl an die JKU geplant. "Mit dem Umzug wollen wir die Nähe zur Wissenschaft noch mehr betonen", sagt Rektor Meinhard Lukas. Der Spatenstich soll im Laufe des Jahres 2019 erfolgen. Die Fertigstellung könnte mit dem geplanten Anschluss zur A7 (Mühlkreisbahn) in Dornach zusammenfallen (die OÖNachrichten haben berichtet). (prel)