BFI OÖ, Geschäftsführer Christoph Jungwirth mit Kursteilnehmer
Bild: BFI OÖ

BFI OÖ legt Fokus auf hochwertige Abschlüsse

LINZ. Das BFI Oberösterreich hat sich in den vergangenen zwei Jahren vom Ballast an Kleinkursen befreit und sich einer Schlankheitskur unterzogen. Trotzdem blieb der Umsatz mit 55 Millionen Euro stabil. "Unser Ziel ist es nicht, möglichst viele Kurse abzuhalten, sondern hochwertige Ausbildungen anzubieten, die unsere Kunden gut auf dem Arbeitsmarkt verwerten können", sagt BFI-Geschäftsführer Christoph Jungwirth.

Aus den Ressourcen, die durch das Abspecken frei wurden, entstand die neue Abteilung "E-Business und Innovation". Sie legt ihren Schwerpunkt auf Digitalisierung und soll sich in allen Bereichen des Produktsortiments einbringen.

Eine zukunftsweisende Kooperation ging das BFI OÖ mit der Grand Garage in der Linzer Tabakfabrik ein. Dort werden seit Februar "Junior Coder" ausgebildet.

Um den Fachkräftemangel im Pflegebereich einzudämmen, starten demnächst Ausbildungen zum Fachsozialbetreuer mit Schwerpunkt Altenarbeit. Die Kursteilnehmer arbeiten dabei bereits während des Kurses beim zukünftigen Dienstgeber. Ab April hat das BFI OÖ zudem eine Intensivausbildung im Programm. Statt bisher in 24 Monaten kann die Fachsozialbetreuer-Ausbildung in 19 Monaten absolviert werden. Es werden dieselben Inhalte, nur zeitlich anders verteilt, vermittelt. Es ist auch wieder möglich, ein Fachkräftestipendium zu beziehen.