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Wifi OÖ geht immer mehr zu praxisorientiertem Teamwork über

Fachrkräfteschmiede steigerte 2017/18 die Kursdichte und Kundenzahlen.

Das Wifi Oberösterreich bietet seinen Kursteilnehmern verstärkt Ausbildungskonzepte, die auf neue Formen der Erwachsenenbildung zurückgreifen. Lernen wird dabei als "sozialer Prozess" begriffen, wobei in Teams kooperiert wird. In Kleingruppen werden Projektarbeiten entwickelt und gemeinsam werden praxisorientierte Fälle gelöst. "Bei Prüfungen stehen das Meistern von Aufgaben und Problemstellungen aus der Praxis vermehrt im Vordergrund, während die Reproduktion von auswendig Gelerntem eine vergleichsweise untergeordnete Rolle spielt", sagt Wifi-Kurator Georg Spiegelfeld. Moderne Lernbehelfe wie Smartphones und Tablets seien bereits in vielen Kursen selbstverständlich geworden.

Fast 10.000 Kurse

Die Anstrengungen, das Kursangebot praxisorientiert und hochwertig am Puls der Zeit zu halten, wirkt sich auch positiv auf die Bilanz für das Geschäftsjahr 2017/18 aus. Mehr als 95.000 Kunden kamen ins Wifi, fast 10.000 Kurse wurden angeboten. "Damit ist das Wifi die unangefochtene Nummer 1 als Karrierecoach", sagt Spiegelfeld.

Der wichtigste Bildungsauftrag des Wifi OÖ liege nach wie vor im Bereich Fachkräftequalifizierung. Im Vorjahr gab es über 7600 Buchungen von Vorbereitungskursen zur Lehrabschlussprüfung. Ein Plus von 6,8 Prozent wurde bei Buchungen von Vorbereitungskursen auf die Lehrabschlussprüfung im zweiten Bildungsweg erzielt, die von mehr als 1400 Kunden in Anspruch genommen wurden. Spiegelfeld: "Bezogen auf Kursdichte und Kundenzahlen, Vielfalt des Ausbildungsangebots und auch bei der Kundenzufriedenheit wurden im vergangenen Geschäftsjahr Steigerungen erzielt."