Bild: Catalyst // Der Catalysts Coding Contest hat seine Wurzeln in Linz. 2007 entstand er aus einem wissenschaftlichen Experiment an der Johannes Kepler Universität.

30. Catalysts Coding Contest

Von Daniela Ullrich

Der internationale Catalysts Coding Contest findet am 22. März 2019 bereits zum 30. Mal statt. Das Thema ist zur Zeit noch streng geheim...

2018 war das Rekordjahr mit über 6000 Teilnehmern. Wie kommt es dann, dass keiner gern Prüfungen hat, aber so viele Software-EntwicklerInnen jedes Jahr freiwillig zum Catalysts Coding Contest gehen? Wie schon in den letzten Jahren, wird der Contest in mehreren Städten weltweit ausgetragen. In Österreich findet er in Wien, Ried im Innkreis, Linz, Graz, Salzburg, Wattens, Amstetten und Braunau statt.

Das Teilnehmerfeld ist breit gefächert – von jung bis alt, Schüler, Studenten, Berufstätige. Die Beispiele sind nicht akademisch, sondern kommen aus der Praxis. Alles ist erlaubt, das Ziel ist vorgegeben, der Weg dahin ist jedoch jedem selbst überlassen.

Für Catalysts und viele andere Firmen sind diese Programmierwettbewerbe seit Jahren ein geeignetes Mittel gegen den Fachkräftemangel in der IT, weil dadurch die Talente sichtbar, gefordert und gefördert werden.

Der Karriere-Beschleuniger

Der Catalysts Coding Contest hat seine Wurzeln in Linz. 2007 entstand er aus einem wissenschaftlichen Experiment an der Johannes Kepler Universität Linz (JKU) und zählt mittlerweile zu den bekanntesten Bewerben weltweit. Über die Gestaltung der Aufgabenstellung werden die Teilnehmer durch mehrere Levels geführt, die aufeinander aufbauen und sukzessive schwieriger werden. Die Teilnehmer haben 4 Stunden Zeit. Nicht alle Teilnehmer schaffen alle Levels, die meisten kommen aber weiter, als sie selbst erwartet hätten.

Dank des Coding Contests ist es Catalysts möglich, Hunderte IT-Talente zu erkennen, zu fordern und weiter zu fördern. Jugendliche möglichst früh für die IT zu begeistern, sie von passiven Konsumenten zu aktiven Problemlösern zu machen, ist notwendig für den Fachkräfte-Nachwuchs für Österreichische Unternehmen, damit diese die Herausforderungen der Digitalisierung bewältigen können.

Talente aus aller Welt

Durch die internationale Durchführung des Coding Contests wird die Ansprache von Talenten aus aller Welt ermöglicht. Während in Österreich Softwareentwicklung für junge Frauen oft nicht attraktiv erscheint, ist das nicht überall so. „Das ist in Rumänien schon seit vielen Jahren anders“, sagt Christoph Steindl, CEO von Catalysts.

Teilnehmer mit herausragenden Leistungen beim Contest bekommen Angebote von österreichischen Firmen, um nach Österreich zu kommen, hier wertvolle Arbeitserfahrung zu sammeln bzw. den nächsten Schritt auf ihrer Karriereleiter zu machen.

Mehr Infos zum Coding Contest finden Sie auf www.codingcontest.org. Auf dieser Seite gibt es die Möglichkeit, sich für den Contest zu registrieren und auch Contest-Aufgaben der Vergangenheit zu lösen.