Menschen mit Behinderung
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Oberösterreich will auch internationale Fachkräfte anziehen

Die Fachkräftesicherung zählt zu den größten Herausforderungen der kommenden Jahre. "Mit Oberösterreichern allein werden wir den Arbeitskräftebedarf nicht decken können", sagte diese Woche Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner beim OÖ Zukunftsforum Arbeitsmarkt, einer Veranstaltung von Business Upper Austria im Linzer Palais Kaufmännischer Verein. Mit einer Reihe an Initiativen soll Oberösterreich als Lebensstandort international attraktiver werden.

Keynote-Speaker Axel Haitzer, Experte für Personal- und Ausbildungsmarketing, riet Unternehmen "im Wettbewerb um die besten Köpfe, die Ärmel hochzukrempeln und sich als attraktive Arbeitgeber am Markt zu positionieren". Der Karriere-Button auf der Website sollte prominent statt versteckt platziert werden. Haitzer kritisierte, dass viele Personalverantwortliche nur auf formale Bildungsabschlüsse achten und zu wenig darauf, ob das psychologische Profil eines Bewerbers mit dem Profil der offenen Stelle übereinstimmt.

Hilfestellungen geben

Bei der Podiumsdiskussion berichtete Margit Bencic von MIC Datenverarbeitung, dass ihr Unternehmen internationale Fachkräfte bei der Wohnungssuche, Behördengängen und Anträgen zur Rot-Weiß-Rot-Card unterstütze. Andreas Berger von Rosenbauer sagte, dass sein Unternehmen aus dem Potenzial der eigenen internationalen Standorte schöpfe. AMS-Landesgeschäftsführer Gerhard Straßer verwies auf gemeinsame Anlaufstellen mit Business Upper Austria im ganzen Land: "Denn internationale Arbeitskräfte brauchen Unterstützung – über den Kindergartenplatz, geeignete Schulen bis zum Job für den Partner."