Sieger Sales Challange - Hak meets voestalpine
Bild: voestalpine

Spielerische Suche nach dem Vertriebsnachwuchs

Von Susanna Sailer

Die voestalpine veranstaltete erstmals eine "Sales Challenge" für HAK-Schüler – BHAK Wels 1 wurde Sieger.

LINZ. Einen Turm zu bauen klingt zunächst einfach. Wenn aber fünf Personen Anweisungen hinter einer Wand geben und die sechste Person nur durch die Zurufe der anderen verstehen soll, wie sie den Turm aufstellen soll, braucht es jede Menge Kommunikationstalent. Diese Herausforderung hatten unter anderem 72 Schüler von zwölf Handelsakademien aus Oberösterreich zu meistern, die in Teams bei der "Sales Challenge – HAK meets voestalpine" gegeneinander antraten.

Der internationale Stahl- und Technologiekonzern mit Zentrale in Linz will damit neue Wege beschreiten, um Kontakte zu jungen Leuten zu knüpfen. Ziel ist, sie näher mit dem Unternehmen bekannt zu machen und die Jugendlichen für eine Sparte, in dem Fall für den Verkauf, zu interessieren. Die Suche nach potenziellen Vertriebsmitarbeitern von morgen soll dabei spielerisch und mit viel Spaß für alle Beteiligten stattfinden.

In Teamarbeit zum Erfolg

Also begaben sich in der Linzer voestalpine Stahlwelt zwölf Teams, bestehend aus jeweils sechs Teilnehmenden der fünften HAK-Klassen, mit Virtual-Reality-Brillen auf Schatzsuche, sammelten Punkte beim Wissensquiz ähnlich der Millionenshow und setzten alles daran, beim Sales-Pitch den potenziellen Kunden von einem bestimmten Produkt zu überzeugen.

Eine Jury, der auch Wolfgang Mitterdorfer, Vertriebsvorstand der Steel Division der voestalpine, angehörte, machte es sich nicht leicht, die Gewinner zu ermitteln. Klassenkameraden in den jeweiligen Schulen konnten ihre Teams interaktiv via Social Media beim Schlussvoting unterstützen. Schließlich ging der erste Platz an das Team der BHAK Wels 1, auf Platz zwei und drei rangierten die BHAK Wels 2 und die HAK Freistadt.

Verena Amening war im Siegerteam: "Wir haben gut zusammengehalten, nicht gestritten und sind uns als Team treu geblieben. Da können wir stolz von der Sales Challenge nach Hause fahren", sagte sie. Mitterdorfer zeigte sich von den Talenten aller Teilnehmenden begeistert. Da und dort stellte sich bereits heraus, wer sich für den Verkauf gut eignen würde.

Karte garantiert Einladung

Jene, die bei Sales Challenge durch ihre Leistungen besonders auffielen, erhielten eine "Wild Card". Sie garantiert ihnen im Falle einer späteren Bewerbung bei der voestalpine eine fixe Einladung zu einem Bewerbungsgespräch.

Michael Gebesmair zeigte sich gegenüber einem Job nach der HAK-Matura nicht abgeneigt: "Ich habe mit einem Vertriebsmitarbeiter von der voestalpine gesprochen, und ich denke, dass das Unternehmen als Arbeitgeber sehr attraktiv ist."

Jerome Hartsch, ebenfalls im Siegerteam, fand die neue Veranstaltungsform gut gelungen: "So eine Challenge spricht mich als Angebot, zum Beispiel für eine Stelle, schon viel mehr an als ein Inserat. Das ist attraktiver, cooler, und man ist mit Mitarbeitern im unmittelbaren Kontakt. Man erfährt also direkt etwas über die Firma und ob sie auch zu einem passt."