Bild: Weihbold // Emanuel Burger in seinem Elternhaus am Attersee.

Was machen Sie eigentlich, Herr Burger?

Von Andreas Kremsner

Emanuel Burger (25) ist Modemacher und pendelt von seinem Elternhaus am Attersee zu seinem Atelier nach Linz. In der Linzer Schmidttorstraße schneidert der Oberösterreicher nach Maß oder entwirft Prêt-à-porter-Serien, also Mode die man tatsächlich tragen kann.

Wie erklären Sie einem sechsjährigen Kind, was Sie beruflich machen?
Ich zeichne und fertige Kleidung.

Und was antworten Sie auf die Frage, warum Sie dafür Geld bekommen?
Weil das Fertigen eines Kleidungsstückes viel Arbeit bedeutet.

Woran erkennt man einen guten Chef?
Ein guter Chef erkennt die Talente und das Potenzial seiner Mitarbeiter, fördert diese und ist auch in der Lage, neben konstruktiver Kritik Anerkennung zu zeigen.

Was sollte ein Mitarbeiter auf keinem Fall zu seinem Chef sagen?
Ich denke, das hängt ganz davon ab, was der Mitarbeiter erreichen möchte. Unabhängig von einer Mitarbeiter-Chef-Situation finde ich, dass man seinem gegenüber immer mit Respekt begegnen sollte.

Welches Buch wollen Sie lesen, hatten dafür zuletzt aber zu wenig Zeit?

Nelson Mandela - Der lange Weg zur Freiheit.

Mein erstes Geld habe ich verdient...
Mit 15 Jahren im Zuge meines ersten Praktikums.

Was macht Sie glücklich?
Schöne Momente mit den Menschen verbringen zu dürfen, die mir wichtig sind.

Wenn ich einmal frei habe...
... versuche ich wirklich abzuschalten.

Wenn Sie nicht Designer wären, womit würden Sie Ihr Geld verdienen?
Als Architekt.

Was liegt immer auf Ihrem Schreibtisch?
Mein Handy und ein Skizzenblock, für den Fall, dass eine spontane Idee zu Papier gebracht werden will.

Wenn ich mit dem Bundeskanzler tauschen müsste, würde ich...
... diesen Tausch dankend ablehnen.

Meine Großmutter hat immer gesagt:
Dass man nie zu alt ist, um sich für Neues zu begeistern.

Was sollen die Leute über Sie sagen?
Dass ich meinen Weg gehe und meinen Prinzipien treu bleibe.