Startschuss für Digital Future Academy

Startschuss für Digital Future Academy

Neue digitale Unterrichtsarrangements erfahrbar machen Bild: Getty Images/iStockphoto

Chatbots, Augmented Reality & Co. – im Herbst starten am BFI Oberösterreich zahlreiche Kurse im modern ausgestatteten Schulungsgebäude.

Mit Ausbildungen zu den zukunftsträchtigsten Technologien des digitalen Zeitalters starten am BFI Oberösterreich zahlreiche Kurse im Rahmen der "Digital Future Academy". Das neue und modern ausgestattete Schulungsgebäude in der Raimundstraße erlebt somit seine Feuertaufe im Herbst 2020. "Ziel der Digital Future Academy ist es, in den Basismodulen alle Interessierten auf diese spannende Reise mitzunehmen", sagt BFI-Geschäftsführer Christoph Jungwirth.

Die digitale Transformation schreitet sowohl in der Wirtschaft als auch in der Gesellschaft rasch voran. Begriffe wie Chatbots, maschinelles Lernen, virtuelle 3D-Welten oder Augmented Reality ziehen gerade in den allgemeinen Sprachgebrauch ein. Diese wecken einerseits Interesse, sorgen andererseits aber für Verunsicherung. Denn was steht hinter all diesen Begriffen und was bedeuten sie für unsere Zukunft?

Künstliche Intelligenz ist für jede Branche relevant

In Anwender-, Profi- und Entwicklermodulen, die alternativ oder aufbauend gewählt werden können, geht es dann bereits um das Mitgestalten der digitalen Zukunft.

Insbesondere in kleinen und mittelständigen Unternehmen sind Mitarbeiter mit Backgroundwissen in diesem Bereich sehr gefragt. Sie können bei der Einführung neuer Technologien wichtige Unterstützungsleistungen erbringen und eine Schnittstellenposition zwischen Technologieexperten und Unternehmenspraxis übernehmen. Als Querschnittstechnologie ist beispielsweise die Künstliche Intelligenz für jede Branche relevant, da Daten überall anfallen – im Einzelhandel, in der Schwerindustrie, im Dienstleistungsgewerbe.

"Bei Virtual und Augmented Reality ist es ähnlich. Immer mehr Unternehmen unterstützen ihre Logistikprozesse auf diese Weise oder nutzen die Technologien für neue Marketing- und Verkaufsberatungsstrategien. Um dieser Entwicklung und dem damit verbundenen Schulungsbedarf Rechnung zu tragen, wird es auch für den Bereich Marketing einen eigenen Lehrgang geben", sagt Jungwirth.

Die digitale Art des Lehrens und Lernens

Auch vor der Bildung macht die Digitalisierung nicht halt. Von der Elementarpädagogik bis hin zum universitären Bereich ändert sich die Art des Lernens und der Wissensvermittlung entsprechend den Anforderungen des digitalen Wandels.

Ziel des neu entstehenden "Digital Learning Lab", das ebenfalls im neuen BFI-Gebäude seine Heimat finden wird, ist die fundierte Aus- und Weiterbildung im Bereich des digital gestützten Unterrichts. Wie können Tablets oder iPads zielführend im Unterricht eingesetzt werden? Welche didaktischen Möglichkeiten bieten Digiboards und Digiflips? Welche Bedeutung hat Coding? Welche Apps und Programme haben sich bereits für den Unterricht bewährt?

Antworten auf diese und andere Fragen werden praxisnah vermittelt und gemeinsam Konzepte zur selbstständigen Erarbeitung von neuen digitalen Unterrichtsarrangements erfahrbar gemacht. Die digitale Transformation schreitet auch am BFI OÖ intern weiter voran. Seit Längerem stehen in allen Regionen sogenannte "Digitale Mentoren" im Einsatz.

Sowohl der Unterricht an sich als auch die dazugehörenden Workflows werden zunehmend digital unterstützt. Die Aufgabe digitaler Mentoren besteht darin, bei diesem Veränderungsprozess zur Seite zu stehen und die Trainer auf dem Weg zu digital unterstützter Lehre zu begleiten.

Sie sind regionale Ansprechpartner für alle Herausforderungen, die sich rund um eines der wichtigsten Themen der Gegenwart und der Zukunft auftun und bieten in den Regionen Workshops und Schulungen an.

Weitere Informationen unter: www.bfi-ooe.at

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