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E-Mail-Bewerbung: Darauf sollte man achten

Damit bei der Bewerbung per E-Mail auch wirklich alles glatt läuft: Wertvolle Tipps und Kniffe für die digitale Bewerbungsmappe

Die meisten Bewerbungen werden mittlerweile per E-Mail rausgeschickt. Dabei machen BewerberInnen aber oft "kleine Fehler", die zu Minuspunkten bei den Unternehmen führen können. Einige hilfreiche Tipps, worauf frau/man achten sollte, hat Alexander Walz, Geschäftsführer der Personalberatung Conciliat in Stuttgart.

Seriös rüberkommen

Versenden Sie keine Online-Bewerbungen von privaten E-Mail-Adressen wie han-si@xyz.de. Sie sorgen für Heiterkeit bei den Empfängern in den Unternehmen. Nutzen Sie eine seriöse E-Mail-Adresse. Zudem sollte die Signatur vollständig sein.

Nicht zu schnell sein

Versenden Sie Ihre Online-Bewerbung nicht bereits ein, zwei Stunden, nachdem die frisch gedruckte Tageszeitung in Ihrem Briefkasten lag. Denn dann entsteht beim Empfänger der Eindruck: Das kann nur ein leicht abgewandeltes Standardschreiben sein.

Ein Anschreiben genügt

Für Online-Bewerbungen gilt in der Regel: Die E-Mail ist das Anschreiben. Achten Sie jedoch darauf: Die Mail sollte nicht länger als eine ausgedruckte Seite sein. Auf ein zweites Anschreiben in den Anlagen können Sie verzichten.

Die Bewerbung individualisieren

Auch für Online-Bewerbungen gilt: Nehmen Sie im Anschreiben Bezug auf die Anzeige – möglichst konkret. Was heißt zum Beispiel, dass Sie "teamfähig" sind? Worin zeigt sich das? Machen Sie zudem erkennbar, dass Sie sich zum Beispiel auf der Webseite näher über das Unternehmen informiert haben.

Keine "exotischen" Formate

Nicht jeder ist ein Computerfreak. Und nur wenige Personalverantwortliche haben Programme wie Photoshop auf ihrem PC. Verwenden Sie bei den Anhängen nur Dateiformate, bei denen Sie sicher sind: Jeder kann sie per Mausklick öffnen!

Die Dateien klar benennen

Achten Sie bei den angehängten Dateien darauf, dass diese selbsterklärende Namen haben. Also nicht "Anhang1.pdf", sondern "Sven Huber_Lebenslauf.pdf".

Anhänge in ein PDF packen

Packen Sie die Anhänge nach Möglichkeit in ein PDF, das sich mit einem Mausklick öffnen lässt – ähnlich wie eine schriftliche Bewerbungsmappe. Das erspart den Firmeninternen das Ausdrucken vieler Einzeldateien.

Checken und nochmals checken

Drucken Sie vorm Versenden das Anschreiben und den Lebenslauf aus und lesen Sie diese Korrektur. Überprüfen Sie insbesondere: Steht in ihnen der richtige Unternehmens- und Empfängername? Und sind diese korrekt geschrieben? Denn wenn zum Beispiel im Anschreiben der falsche Firmenname steht, haben Sie sich in der Regel selbst aus dem Bewerbungsrennen katapultiert.