Rhetorik: Die Kunst,  sie alle zu überzeugen

Rhetorik: Die Kunst, sie alle zu überzeugen

Von Daniela Ullrich

Jürgen Eisserer erklärt, wie Sie im Gedächtnis bleiben

Die eigene Überzeugungskraft öffnet uns beruflich und privat unzählige Türen. Wer heute nicht gut kommuniziert und es nicht schafft, andere von sich oder seiner Idee zu überzeugen, ist schnell weg vom Fenster.

"Die Meister der Überzeugung verstehen es, auf Ihr Gegenüber einzugehen und Interessen anzusprechen, statt lose Floskeln zu verbinden. Für den Weg zum Traumjob oder zur erfolgreichen Verhandlung ist es also unerlässlich zu wissen, wie Sie es schaffen, das Gesagte richtig zu verpacken", sagte Business-Coach Jürgen Eisserer bei seinem Workshop, den Karriereforum-Teilnehmer kostenlos besuchen konnten.

Die richtige Überzeugungstechnik beginnt damit, das Gegenüber zu verstehen. Dies gelingt, indem Sie intelligente Fragen stellen: "Denn überzeugen heißt verstehen", sagte Eisserer.

So ist es beim Einstellungsgespräch wichtig zu erfragen, warum der Job ausgeschrieben ist und was man seinem zukünftigen Chef als loyaler und fleißiger neuer Mitarbeiter wert ist.

Will der Chef neue Ideen umsetzen oder braucht er Sicherheit, weil ihn wieder jemand verlassen und gekündigt hat? "Durch Nachfragen zeigen Sie ehrliches Interesse", sagte Rhetorik-Profi Eisserer, der seinen Zuhörern einen leicht umsetzbaren Tipp mit auf den Weg gab: "Sagen Sie deutlich: ,Ich will diesen Job. Ich finde dieses Unternehmen toll und möchte bei Ihnen arbeiten.‘ Etwas deutlich zu sagen bleibt bei unserem Gegenüber positiv im Gedächtnis."