Future of Work West und die Disruption der Arbeitswelt

Diskussionen wurden auch kontrovers geführt. Bild: Benedikt Weiss

Die Corona-Krise wird als Katalysator für die Veränderungen der Arbeitswelt angesehen. Vieles, davor undenkbar, wurde innerhalb von einigen Monaten zur "neuen Normalität".

Der Kongress wurde unter Einhaltung strenger Hygienemaßnahmen durchgeführt und vom Zukunftsforscher Franz Kühmayer am 29. September eröffnet. Er berichtete den gespannten TeilnehmerInnen über Erkenntnisse der Krise und wie die Zukunft im HR ausschauen wird.

Rege Diskussionen

Anschließend diskutierten Susanne Göschl (Head of Corporate Human Resources Hödlmayr International AG), Tobias Höglinger (Bereichsverantwortlicher im Ressort Mitarbeiter dm drogerie markt), Daniel Lehner (Vice President HR KTM), Alexandra Rochelt (Leiterin HR Allg. Sparkasse OÖ) beim "Future Talk" unter dem Vorsitz von hr-lounge Präsident Josef Buttinger.

18 Workshops

Großes Engagement und fachliches Interesse zeigten die Personalisten in den 18 Workshops. Fachexperten wie Alfred Mahringer (Senior Director HR A1 Telekom Austria), Annalena Pfeifer-Weidenhaus (Recruiting & Employer Branding Specialist willhaben) oder Kristina Knezevic (Country Manager Österreich XING E-Recruiting) moderierten den regen Austausch zu Themen, wie "Agiles Arbeiten im Konzern", "Teams richtig involvieren und begeistern" oder "Chancen und Grenzen von Robo-Recruiting".

Kontrovers geführte Diskussionen begleiteten auch die Themenbereiche "Autorität in der Führung", "Benefits im Unternehmen", "Wertschätzung als Erfolgsfaktor" und "Menschen mit Behinderungen als Talent Pool".

Das Highlight zum Tagesabschluss war Trainer Sebastian Körber. Er sprach in seiner Keynote über Ängste und Chancen in Change-Prozessen und brachte einige der TeilnehmerInnen dazu, ihre Ängste vor Publikum zu überwinden.

Nachhaltige Arbeitswelt

Am zweiten Tag wurde es politisch. Kathrin Stainer-Hämmerle, Politologin und Rechtswissenschaftlerin, sprach im Interview über Charakterzüge "erfolgreicher" Leader und ob das "alte" Bild der Führungskraft durch Covid-19 wieder gestärkt wurde. Den würdigen Schlusspunkt des "Klassentreffen der HR-Branche" setzte der deutsche Podcaster & Keynote Speaker Frank Eilers mit einer innovativen Speech über die Individualisierung der Arbeit und die Chance, gerade jetzt eine nachhaltige Arbeitswelt aufzubauen.

Die TeilnehmerInnen der "Future of Work West" waren sich einig. Gerade jetzt bedarf es guten Austauschs, um gemeinsam an einem Strang zu ziehen und eine bessere Zukunft für Unternehmen und ArbeitnehmerInnen zu gestalten.

Nächsten Termin vormerken:

Bereits am 22. und 23. Oktober macht der "Future of Work"-Kongress halt in Loipersdorf, wo sich rund 200 HR-ExpertInnen aus den östlichen Bundesländern austauschen werden.

Weitere Infos unter:

west.futureofwork.co.at bzw.

ost.futureofwork.co.at

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